Mittwoch, 28. Dezember 2016

Die erste Trilogie meiner Bloggerzeit [+Gewinnspiel]

Wo ist denn bitte die Zeit geblieben??? Es kommt mir wie vorgestern vor, dass ich diesen Blog online gestellt und meinen ersten Post veröffentlicht habe, aber tatsächlich ist das schon drei Jahre her. 
Drei ganze Jahre. 

Drei Jahre mit über 2750 Kommentaren, von denen die Hälfte aus meinen Antworten besteht. Kommentare, die mich zum Lächeln gebracht, mich berührt und mir so oft den Tag versüßt haben, wenn ihr mit euren lieben Worten auf mein Geschriebenes eingegangen seid. Ehrlich, jeder einzelner Kommentar bedeutet mir immer noch unglaublich viel.
Drei Jahre mit über 46500 Seitenaufrufen, die mir zeigen, dass mein Geschriebenes wirklich gelesen wird, was unglaublich erscheint.
Drei Jahre mit 110 Followern über GFC, 10 über Bloglovin und 40 über Google+. Menschen, die meinen Blog lesen.
Drei Jahre mit 360 Posts, unzähligen Rezensionen, mit tollen Büchern, vor allem aber mit euch

Und deswegen möchte ich euch danken. Danken für den Austausch, über Bücher und manchmal auch die Welt, danken für liebe Worte und Kritik, für Lob und Rückmeldungen. Danken für gemeinsame Leserunden oder -duette, für unvergessliche Lesenächte und ins Besondere an die Let it Burn-Gruppe auch dafür, uns im Real Life begegnet zu haben.
Bloggen hat mir unheimlich viel gegeben, die Bekanntschaft mit so tollen Leuten wie euch, deren Worte mich hochziehen, deren Ratschläge mich schon gelassener sehen lassen haben, deren Empfehlungen maßgeblich mein Leseverhalten beeinflussen. 
Ich könnte jetzt noch ewig fortfahren, aber ich setze das mal alles stellvertretend in ein riesiges
  DANKESCHÖN!!!!!!!

Nun steht also schon die erste Trilogie meiner Bloggerzeit im Regal, aber ich hoffe, dass es nicht dabei bleiben wird, und die Reihe weitere Teile bekommen wird. Noch könnte ich nämlich nicht auf dieses liebgewonnene Hobby verzichten, auch wenn es in letzter Zeit aufgrund von Schulstress etwas ruhiger geworden ist.

Und weil ich meinen Lesern zu meinem Bloggergeburtstag einfach auch mal danken will, verlose ich unter euch ein Buch, das ich selbst ehrlich gesagt auch noch nicht gelesen, aber doppelt hier rumliegen habe - und die Rezensionen sind im Allgemeinen ziemlich gut. ;)

Es handelt sich um "The Perks of Being a Wallflower" von Stephen Chbosky, die englische Taschenbuchausgabe, auf Deutsch heißt es "Das ist also mein Leben". Die ultimative Chance, um mal ein bisschen auf Englisch zu lesen, schließlich sind das nur 230 Seiten. ^^




Schreibt mir einfach in die Kommentare, mit welchem Buch ihr besonders schöne Erinnerungen verbindet und warum! Gebt bitte außerdem eure E-Mail-Adresse an.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 14. Januar 2017, 24:00 Uhr, danach wird ausgelost, der Gewinner erhält dann von mir eine Mail und wird auf meinem Blog bekanntgegeben.

Das Kleingedruckte:
Du musst mindestens 18 Jahre alt sein oder die Einverständnis deiner Eltern haben.
Der Gewinn verfällt, wenn du dich nicht innerhalb einer Woche bei mir meldest, dann wird neu ausgelost.
Der Versand erfolgt nur nach Deutschland oder Österreich.
Es gibt keine Barauszahlung des Gewinns.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Ich übernehme keine Haftung dafür, wenn der Gewinn über den Postweg beschädigt oder verloren geht.
Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Auf viele weitere tolle Jahre! ;)

Eure Dana ♥

Samstag, 24. Dezember 2016

Einfach auch mal das Positive sehen

Ungerechtigkeit, Benachteiligung, Armut, ... Es gibt so viel in der Welt, über das wir diskutieren. Wir erörtern die Probleme, Probleme wie Unterdrückung, sei es aufgrund unterschiedlicher ethnischer, religiöser, sexueller, politischer, äußerlicher Angehörigkeit oder was auch immer dem Menschen noch so als Unterscheidungskriterium einfällt; wir erörtern, wir suchen Lösungen. Wir regen uns über das Unrecht der Welt auf, darüber, was verändert werden muss. Aber vielleicht sollten wir zwischendurch auch mal sehen, was schon verändert wurde.
Damit meine ich nicht, dass wir die Probleme ignorieren sollen. Dass wir keine Lösungen suchen oder die Welt verändern sollen. Ich gehöre auch zu denen, die sich gerne den Kopf zerbrechen, wie es immer besser werden könnte.

Aber manchmal, manchmal sollten wir auch mal den Dingen einen Blick widmen, die schon getan wurden. Ich kann als Frau studieren, alleine leben, nahezu jeden Job wählen - das wäre vor hundert, ja, vor fünfzig Jahren noch nicht möglich gewesen. 
Das deutsche Gesetz gibt Menschen aller Ethnien, Religionen, etc. nahezu gleiche Rechte - auch das war vor hundert Jahren nicht selbstverständlich. Wir dürfen frei unsere Meinung äußern. Wir dürfen diese Probleme erörtern, öffentlich nach Lösungen suchen. Es steht uns frei, uns so zu informieren, wie wir wollen. Wir leben in einem Erste-Welt-Land, können morgens heiß duschen und abends nochmal, wenn wir wollen, wir haben genug zu essen, wir feiern Weihnachten mit Bergen an Geschenken. Wir haben Bildung und hunderte Möglichkeiten.

Und ja, ich weiß, dass dieses "wir" seine Grenzen hat. Und wo. Und auch hier. Und ja, mir fallen zu all dem schon wieder zig Abers ein, Einschränkungen, Verbesserungsvorschläge, Ungerechtigkeiten. Aber wenn wir die ganze Zeit nur darauf achten, was wir ändern müssen, verlieren wir vielleicht irgendwann den Blick dafür, was schon erreicht wurde. Was Menschen schon verändert haben - und was uns als Vorbild gilt. Wofür wir dankbar sein können.
Und ganz eigentlich sind wir alle am Leben. 

Vielleicht sollten wir zwischendurch einfach mal kurz inne halten und das sehen, was wir haben, und nicht nur das, was fehlt. Um das Ganze zu sehen. Gerade in dieser Zeit. Um den Blick für die Wirklichkeit nicht zu verlieren. 
Denn eigentlich geht es uns gar nicht so schlecht, wie man manchmal glauben mag. Eigentlich ist unsere Gesellschaft im Vergleich nicht so ungerecht. Natürlich gibt es viel, das noch verbessert werden kann. Aber auch viel, dass schon besser wurde. Und bevor wir in Verzweiflung über die Ungerechtigkeit der Welt versinken, sollten wir einfach auch mal das Positive sehen.

In dem Sinne: Frohe Weihnachten euch allen!! ♥

Eure Dana

Sonntag, 18. Dezember 2016

Bookish Sunday #8 - Buch für die kalte Jahreszeit


Huhu,

ich bin heute wieder mal bei Ines' Aktion dabei, da ich ja sonst nichts auf die Reihe kriege. xD (Ehrlich, ich hab noch vier ungeschriebene Rezensionen und weiß gar nicht mehr, was ich da schreiben wollte, nur dass ich sie schreiben wollte. Na ja, dann wirds eben weniger ausführlich. Plus noch eine Postidee und einen komprimierten Monatsrückblick. An Postideen mangelt es nicht, eher an Zeit und Motivation. xD)
Jedenfalls, hier die Frage für heute:

Hast du ein Buch, das du dir extra für die kalte Jahreszeit aufgehoben hast und nun liest?

Eigentlich heb ich mir höchstens Bücher auf, die im Winter spielen, weil die im Sommer zu lesen würde mich als Sommerkind deprimieren. xD So ein Buch steht dieses Jahr allerdings nur auf meiner Weihnachtswunschliste ("So kalt wie Eis, so klar wie Glas" von Oliver Schlick) ... na ja, vielleicht bekomme ich das ja. Wobei es eher weiter unten stand. xD
Ansonsten komme ich momentan eh nicht zum Lesen und hebe mir alles für die Weihnachtsferien auf - siehe meinen Post von letzter Woche.
Gerade High Fantasy eignet sich meiner Meinung nach hervorragend für ein paar gemütliche Lesestunden mit Kuschelsocken und Pullover unter der warmen Decke mit einem Heißgetränk (oder auch nicht, aus Angst vor der Zerstörung des Buches), während es draußen klirrend kalt ist. ♥

Einen schönen vierten Advent euch allen! ♥
Eure Dana

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Solitaire

“Just because something doesn’t matter doesn’t mean it’s not worth doing.” (Seite 138)


Autor: Alice Oseman
dt. Solitaire
Verlag: Haper Collins
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: 31.07.2014
ISBN: 978-0-00755922-0
Taschenbuch
(Gebunden)

It’s so easy to assume you know everything about a person. (Seite 259)

Die sechszehnjährige Tori Spring ist zynisch und denkt oft über Sachen nach, die sie traurig machen. Manchmal hasst sie Menschen. In ihrer Freizeit bloggt sie. Aber eigentlich ist ihr alles egal.
Das sollte sich nicht ändern, als Michael Holden auftaucht und ein merkwürdiges Spiel, das sich Solitaire nennt, und das eigentlich eher eine anonyme Website ist, deren Initiator(en) Streiche in der Schule spielt/-en. Michael, der hinter Toris Fassade zu blicken scheint, will herausfinden, wer dahinter steckt, aber Tori ist das egal. Es sollte ihr egal sein. Aber vielleicht ist es ihr doch nicht. Vielleicht ist sie sogar die Einzige, die es wirklich interessiert.

“Nothing’s going to change until you decide you want it to change.” (Seite 272)


"This is not a love story" steht vorne drauf und das stimmt. Es ist keine Liebesgeschichte, Es geht nicht darum, dass Michael Toris große Liebe ist oder so. Wer eine Liebesgeschichte sucht, ist ziemlich falsch bei diesem Buch.
Im Mittelpunkt steht "Solitaire" und ganz eigentlich steht Tori im Mittelpunkt. Eine Protagonistin, die so ziemlich das Gegenteil von optimistisch und lebensfreudig ist. Und trotzdem hat mich ihr trockener Zynismus gerade in der ersten Hälfte wiederholt zum Lachen gebracht. Und manchmal zum Nachdenken, weil er die Gesellschaft enttarnt.

I actually think that a lot of people are very beautiful, and maybe even more beautiful when they’re not aware of it themselves. In the end, though, being beautiful doesn’t do much for you as a person apart from raise your ego and give you an increased sense of vanity. (Seite 45)


Ich weiß nicht, wie man dieses Buch wirklich beschreiben soll, deswegen ist das hier auch keine Rezension. Es ist emotional, berührend, nachdenklich stimmend. Melancholisch. 
Die Charaktere sind lebendig, tiefgründig und viele muss man einfach ins Herz schließen. Wie Toris 15-jähriger Bruder Charlie, der eine Zwangsstörung hat und einen Anker in seiner Beziehung zu seinem Freund Nick gefunden hat. Charlie und Tori haben eine unglaublich enge und tiefe Bindung zueinander, und kümmern sich auch um einander. Mit ihren Eltern versteht sich Tori dagegen weniger.
Und dann ist da noch Michael, vor dem Charlie und Nick sie warnen, der jedoch hartnäckig immer wieder auftaucht.

“You always have interesting things to say,” he says. “You just don’t say them.” (Seite 112)


Das Buch ist traurig, melancholisch, zynisch, sarkastisch. Tori hat kaum Freunde und selbst die stehen ihr nicht sonderlich nahe. Manchmal scheint sie die Einzige zu sein, die das Leben und die Gesellschaft hinterfragt.
Ihre Gedanken und Gefühle breiten sich vor dem Leser aus, machen sie dadurch genauso zu einem tiefgründigen Charakter. In einer Geschichte, in der es darum geht, wie man sich selbst verliert und findet. Um ein Mädchen, das allein ist und manchmal die Welt und die Menschen hasst. Manchmal auch sich. Eine Geschichte, die unsere Gesellschaft kritisiert, die traurig ist und manchmal auch so ironisch, dass ich lachen musste. Tiefsinnig, melancholisch. Die zum Nachdenken anregt. Und die denen eine Stimme gibt, die sonst keine haben.

Everyone is okay with hurting people. Or maybe they cannot see that they’re hurting people. But I can.
The problem is that people don’t act.
The problem is that I don’t act. (Seite 266/267)



Dienstag, 13. Dezember 2016

[September] Mehr Spätsommer als Herbst

Hallo ihr Lieben,

ähnlich verspätet wie der August folgt nun auch der September, mit ähnlich schlechter Bildqualität. *hust* 

September bedeutete Unterricht, Klausuren und erstaunlich warme Temperaturen - zum Lesen bin ich leider nicht sonderlich viel gekommen, sodass es auf vier Bücher hinausläuft, die aber allesamt recht gut waren. Rezensionen sind wie üblich im Titel verlinkt.


Zu Beginn des Monats habe ich die ersten beiden Teile dieser doch eher unbekannten Trilogie von Maggie Stiefvater gelesen.
Während Lamento noch eher stereotypisch, wenn auch durchaus unterhaltsam war, wird Ballade schon tiefgründiger und arbeitet die Idee rund um irische Feenlegenden weiter aus.

LÚM (Eva Siegmund) enthielt ziemlich viel Potenzial, das aber leider in meinen Augen nicht vollständig genutzt wurde, vor allem weil das Buch als Einzelband nicht sonderlich viel Platz dafür bot. Nichtsdestotrotz bot es aber eine spannende Unterhaltung.
Nacht ohne Sterne war dann mein Top des Monats, vor allem, weil es meinen persönlichen Geschmack traf. Mich hat diese fantastische Geschichte mit den zwei Fronten aus Licht und Dunkelheit, die alles andere als klar Gut und Böse sind, in seinen Bann gezogen. Daran war auch der bildreiche Schreibstil nicht unbeteiligt, ebenso wie die vielschichtigen Charaktere und der Weltenaufbau.


Wenn ich das so betrachte, dann war das noch deutlich erfolgreicher als die anderen Monate dieses Jahres. xD Was daran liegt, dass ich momentan im Schulstress versinke und generell einfach keine Zeit habe.

Eure Dana ♥

Sonntag, 11. Dezember 2016

Bookish Sunday #7 - SuB


Hey,

heute melde ich mich mal wieder mit der Aktion von Ines. Die heutige Frage lautet:

Welches Buch willst du als nächstes vom SuB befreien und wieso?

Hm, momentan komme ich leider sowieso nicht zum Lesen (zum Bloggen auch nicht, wie euch vermutlich aufgefallen ist ^^), und in der Regel entscheide ich mich spontan. Mehrere Möglichkeiten kämen da in die engere Auswahl.
Zum einen ziehe ich für die Weihnachtsferien in Erwägung, "The Heroes of Olympus" (Rick Riordan) endlich zu lesen, vielleicht, nachdem ich "Percy Jackson" re-readet habe - das kann man schließlich nie oft genug lesen. ;)
Außerdem hat der Nikolaus mir "The Perks of Being a Wallflower" von Stephen Chbosky (auf Deutsch "Das ist also mein Leben") gebracht, was mich auch reizt - vor allem, weil es eher dünn ist. ^^
Und dann liegt auf meinem SuB noch "Die Traumknüpfer" von Carolin Wahl, auf das ich momentan auch Lust hätte. High Fantasy und so. ♥
Außerdem habe ich auf Wasliestdu für eine Leserunde ein Exemplar von "Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht" gewonnen, auf das ich noch warte.

Habt ihr zu Nikolaus Bücher bekommen?

Eure Dana

Donnerstag, 1. Dezember 2016

[Rezension] Nacht ohne Sterne

„Angst kann dir das Leben retten [...] Angst kann dich auf sichere Pfade führen und dich die Wahrheit lehren. Aber sie kann dich auch blind machen für die Wunder um dich herum. Vieles ist anders, als es uns erscheint. Und die wenigsten Dinge können wir mit den Augen begreifen. Wir müssen fühlen, wie sie wirklich sind.“ (Seite 268/269)
Denn was sind Träume anderes als Magie? (Seite 303)

Autor: Gesa Schwartz
Verlag: cbt
Seiten: 544
Erscheinungsdatum: 28.09.2015
ISBN: 978-3-570-16320-7
Gebunden mit Schutzumschlag; 18,99€
(Taschenbuch; 9,99€; erscheint voraussichtlich am 14.08.2017)


Klappentext:

Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...


Dienstag, 29. November 2016

[Rezension] LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel


Autor: Eva Siegmund
Verlag: cbt
Seiten: 512
Erscheinungsdatum: 29.09.2014
ISBN: 978-3-570-16307-8
Gebunden mit Schutzumschlag; 16,99€


Inhalt:

Meleike gehört zu der angesehensten Familie in der Trümmerstadt Adeva, und obwohl nur ein Teil der Fünfzehnjährigen jedes Jahr in der Nacht der Mantai eine Gabe erhält, erwarten alle von ihr, dass sie eine bedeutende Begabung bekommen wird. Doch sie geht leer aus - bis zu einem grausamen Zwischenfall, der eine herausragende Gabe enthüllt, die mit einer enormen Verantwortung verbunden ist ...

Flynn lebt in der Hauptstadt LÚM, doch er muss sein gesamtes Weltbild ändern. Seitdem er eine Gabe entwickelt hat, die in seiner Welt nicht existieren sollte, hat sich sein eigener Vater gegen ihn gewandt. Gefangen in einer immer schwarzen Zelle wächst Flynns Hass auf den grausamen Wissenschaftler - und der Wunsch, zu entfliehen ...

Sonntag, 27. November 2016

Bookish Sunday #6 - Lesegewohnheiten


Hallo ihr Lieben,

ich bin diesen Sonntag wieder bei Ines' Aktion dabei.

Die Frage dieser Woche lautet:

Hast du komische Lesegewohnheiten und wenn ja, welche?

Kommt drauf an, was man als komisch definiert. :P Ich mache den Schutzumschlag, sofern vorhanden, ab, aber das ist relativ üblich. Ich lese Taschenbücher ziemlich vorsichtig, aber auch das ist nicht sonderlich unüblich.
Ansonsten schreibe ich mir während des Lesens Seitenzahlen raus, wenn ich Stellen gefunden habe, die ich anschließend rausschreiben möchte. Manchmal mache ich mir auch schon knappe Notizen für die Rezension. Und ich lese total gerne Danksagungen. ^^
Davon abgesehen kuschele ich mich an freien Tagen auch erst mal ins Bett, um richtig abschalten zu können. Und ich manchmal mache ich Lesepausen mitten im
Einfach, weil ich dann besser wieder reinkomme. :D

Aber ich bezweifle gerade, dass das alles sonderlich komisch ist ... klärt mich auf, falls ich da falsch liege. xD

Liebe Grüße ♥
Dana

Donnerstag, 24. November 2016

[August] Eine ferne Erinnerung ...

Wow. Durch Bloggerpause und Vorabi-Stress habe ich jetzt wohl alle meine Rekorde gebrochen. xD Trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen, euch meinen August noch zu präsentieren ... ein bisschen Sehnsucht nach dem Sommer, während es draußen nass und kalt wird und mir morgens Tannenbäume auf einmal den gewohnten Schulweg blockieren. 

Okay, zugegeben, ich hab keinen Plan mehr, was im August bei mir so los war. xD Außer dass es deutlich wärmer gewesen ist. *schnief* 
Gelesen habe ich aber sechs Bücher, von denen keins schlecht war. Ich entschuldige mich hiermit für die schlechte Qualität der Bilder, aber ich hatte am Sonntagnachmittag endlich Zeit, die zu machen und dann dachte sich die Sonne, sie verkriecht sich mal - danke auch. Somit unterbelichtet und schummrig, weil Fotografie auch nicht gerade mein Spezialgebiet ist. Die Rezensionen sind im Titel verlinkt.


Level 6 (Michelle Rowen) konnte mich in meinen doch recht niedrigen Erwatungen mit einem sarkastischen und fesselnden Erzählstil überraschen, auch wenn das World Building nicht sonderlich ausgefeilt ist.
Überzeugen konnte mich auch Masken (Mara Lang), das durch vielschichtige Charaktere, die Gründe für ihr Verhalten haben, und eine faszinierende, originelle Idee besticht. 

Naris (Lucy Hounsom) zähle ich mal zu den beiden Top des Monats, auch wenn es nicht an meinen anderen Monatsliebling heranzukommen vermag, was aber auch eine kaum zu bewältigende Herausforderung ist und wir wollen ja fair bleiben. ;) Denn von diesem Weltenaufbau war ich total begeistert, er zog mich in den Bann wie lange kein High Fantasy-Roman mehr. Vielschichtige Charaktere und ein fesselnder Schreibstil erledigten dann den Rest. ^^
Dann hätten wir da noch A Court of Thorns and Roses (Sarah J. Maas), an dem ich als "Throne of Glass"-Fan nicht dran vorbeigekommen bin. Auch hier bietet sich eine faszinierende Welt mit tiefgründigen Charakteren, allerdings schreckt mich das hohe Potenzial für ein Liebesdreieck noch ein wenig ab, die Fortsetzung zu lesen. :x


Jetzt kommt wir aber zu meinem ABSOLUTEN Top des Monats: Die Attentäter von Antonia Michaelis. Ich war total geflasht von dem Buch. Es ist schonungslos ehrlich, berührend, emotional und so wunderwunderschön geschrieben! Der Stil ist schlichtweg herausragend, besonders, einmalig (ich muss mich eben zusammenreißen, die Rezension ist schon ein wenig zu einer einzigen Schwärmerei ausgeartet *hust*) ... Poetisch, bildlich und dennoch realistisch fängt er gerade die Grausamkeit dieses Themas - die Frage, wieso Jugendliche sich dem IS anschließen - ein. Tiefgründige Charaktere. Und ja, das ist eine Leseempfehlung. Aber sowas von.
Ansonsten hätten wir noch Stigmata (Beatrix Gurian), das dann eher mein Flop des Monats war. Es war nicht schlecht, aber mich persönlich konnte es nicht fesseln, ich konnte die Charaktere nicht ganz greifen - ein individuelles Problem wahrscheinlich. Die Thematik ist eigentlich ganz interessant.


Was sagt ihr eigentlich zu dem Blogger-Update? xD Ich bin jedes Mal total verwirrt, wenn ich Blogger öffne. ^^

Genießt die letzten wärmenden Strahlen dieser sommerlichen Erinnerung! :P
Eure Dana ♥

Dienstag, 22. November 2016

[Rezension] Demon Road - Hölle und Highway

„Oh, Amber ... Wir sind alle Monster. Im übertragenen Sinn, meine ich. Die ganze menschliche Rasse. Wir hassen, wir töten, wir tun uns untereinander und dem Planeten schreckliche Dinge an. Aber in unserem Fall sind wir auch echte Monster. Mit Hörnern.“ (Seite 45)

Autor: Derek Landy
Übersetzer: Ursula Höfker
ir. Originaltitel: Demon Road (2015)
Verlag: Loewe
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: 19.09.2016
ISBN: 978-3-7855-8508-5
Gebunden mit Schutzumschlag; 19,95€


Demon Road-Trilogie:
  • Hölle und Highway
  • erscheint voraussichtlich im September 2017 auf Deutsch (ir.: Desolation)
  • ir.: American Monsters



Klappentext:

Wenn ihr glaubt, eure Eltern wären schwierig, dann solltet ihr euch mal mit Amber unterhalten!


Amber Lamont ist gerade 16 Jahre alt, als sie feststellen muss, dass ihre eigenen Eltern sie gerne zum Abendessen verspeisen möchten. Nur so könnten sie ihre Kräfte wieder aufladen. Alles klar: Ambers Eltern sind waschechte Dämonen.
Seitdem ist Amber auf der Flucht. Quer durch die USA ist sie auf der Demon Road unterwegs, einem magischen Straßennetz, das unheimliche Orte und schauerlichste Wesen miteinander verbindet. Sie trifft auf Vampire, Hexen und untote Serienkiller und erfährt nach und nach, was für teuflische Fähigkeiten in ihr stecken ...



Sonntag, 20. November 2016

Bookish Sunday #5 - Re-Readen


Huhu ihr Lieben,

ja, ich lebe noch. Ich habe nur meine Beteuerungen ernst genommen und mich nicht von meinen unzähligen ausstehenden Rezensionen stressen lassen ... oder so. Jedenfalls waren die letzten Wochen bei mir extremst stressig, vor allem wegen des Vorabis, weshalb ich einfach keine Zeit für meinen Blog gefunden habe. Und auch keine Motivation, etwas zu schreiben, da bin ich ganz ehrlich. Weshalb das hier ein bisschen verlassen aussieht. Ich verspreche keine Besserung, aber hoffe einfach mal, dass es besser wird. ;)

Heute bin ich auf jeden Fall aber wieder bei der Aktion von Ines dabei. Die Frage für diese Woche lautet:

Rereadest du Bücher? Welches hast du am öftesten rereadet?

Vor .... sechs, sieben, acht Jahren oder so hatte ich tatsächlich noch zu viel Zeit, las aber schon ziemlich schnell, was dazu führte, dass man eigentlich keine Bücher gegen mein Lesetempo kaufen konnte. Um das zu lösen, habe ich einfach so ziemlich jedes Buch aus meinem damaligen Regal re-readet, weit mehr als nur einmal. 
Mittlerweile habe ich eher zu wenig Zeit zum Lesen (und zum Bloggen, haha), dennoch liebe ich es immer noch, Bücher zu re-readen - besonders Lieblingsbücher, weil sich dadurch die Möglichkeit bietet, in die vertraute Welt zu den geliebten Charakteren zurückzukehren ... ♥
Aber auch, wenn ich eine Fortsetzung lese und das Lesen des Vorgängers so weit zurückliegt, dass ich die Details nicht mehr im Kopf habe, lese ich den manchmal noch mal. Allerdings nicht mehr so oft wie früher, aus zeitlichen Gründen.
Am häufigsten re-readet dürfte ich die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier mit etwa dreizehn Mal haben. :D

Wie sieht's bei euch aus? Re-readet ihr und wenn ja, welches Buch habt ihr am häufigsten re-readet?

Ganz liebe Grüße, eure Dana ♥

Sonntag, 30. Oktober 2016

Bookish Sunday #4 - SuB und begonnene Reihen


Einen wunderschönen Sonntag euch da draußen,

ich habe mich entschlossen, heute auch mal wieder bei der Aktion von Ines teilzunehmen. Die Fragen für heute:

Was ist dein ältestes Buch auf dem SuB?

Meine SuB-Leiche müsste "Boy Nobody" von Allen Zadoff sein. Eigentlich fand ich, dass die Story ziemlich cool klingt, aber seitdem ich herausgefunden habe, dass der dritte Teil nicht mehr übersetzt werden soll, habe ich kaum noch Lust, es zu lesen. :/

Welche Reihe hast du begonnen und musst du noch beenden?

Wenn ich die jetzt alle aufzählen würde, würde das ein endloser Post werden. :D Ich beschränk mich daher mal auf die, bei denen auch schon alle Teile erschienen sind. Den dritten Teil von "Die 5. Welle" (Rick Yancey) möchte ich noch lesen, ebenso wie den dritten Teil der "Partials"-Trilogie (Dan Wells). Und von der "Red Rising"-Trilogie (Pierce Brown) habe ich bisher nur den ersten Band gelesen, da sollten die anderen beiden auch noch folgen.

Euch noch ein schönes Restwochenende!
Eure Dana

Freitag, 28. Oktober 2016

[Rezension] Ballade - Der Tanz der Feen


Autor: Maggie Stiefvater
Übersetzer: Katharina Volk
amerik. Originaltitel: Ballad. A Gathering of Faeries (2009)
Verlag: PAN
Seiten: ~360
Erscheinungsdatum: Juni 2012 (2010 erstmals auf Deutsch erschienen)
ISBN: 978-3-426-28372-1
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 9,99€
(Gebunden)


Trilogie:
  • Lamento - Im Bann der Feenkönigin  Rezi: *klick*
  • Ballade - Der Tanz der Feen
  • auf Amerik. geplant: Requiem, Übersetzung ins Deutsche im Falle einer amerik. Veröffentlichung unwahrscheinlich

! ACHTUNG - KANN SPOILER ZUM VORGÄNGER ENTHALTEN !

Dienstag, 25. Oktober 2016

[Rezension] Lamento - Im Bann der Feenkönigin



Autor: Maggie Stiefvater
Übersetzer: Katharina Volk
amerik. Originaltitel: Lament. The Faerie Queen’s Deception (2008)
Verlag: PAN
Seiten: ~350
Erscheinungsdatum: Juni 2012 (2009 erstmals auf Deutsch erschienen)
ISBN: 978-3-426-28371-4
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 9,99€
(Gebunden)


Trilogie (kann auch als Einzelband gelesen werden, allerdings von mir nicht empfohlen):
  • Lamento - Im Bann der Feenkönigin
  • Ballade - Der Tanz der Feen
  • auf Amerik. geplant: Requiem, Übersetzung ins Deutsche im Falle einer amerik. Veröffentlichung unwahrscheinlich


Inhalt:

Deirdre ist ein musikalisches Ausnahmetalent, ansonsten aber weitgehend unsichtbar und ziemlich normal. Aber dann steht bei einem Wettbewerb auf einmal Luke, der Junge ihrer Träume, vor ihr und meldet sie spontan zu einem Duett mit ihm um. Deirdre spielt besser als je zuvor und von da an lässt Luke sie nicht mehr los. Doch als in ihrer Umgebung immer mehr übernatürliche Phänomene auftreten, muss sie sich fragen, wer er wirklich ist - und welche Rolle sie spielt ...

Mittwoch, 19. Oktober 2016

[Rezension] Stigmata - Nichts bleibt verborgen


Autor: Beatrix Gurian
Fotos: Erol Gurian
Verlag: Arena
Seiten: 384
Erscheinungsdatum: Frühjahr 2014
ISBN: 978-3-401-06999-9
Gebunden mit Schutzumschlag; 17,95€
(Taschenbuch mit Klappenbroschur; 12,99€)


Klappentext:

Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …

Samstag, 15. Oktober 2016

[Rezension] Masken - Unter magischer Herrschaft

„Man kann das Leben spüren. [...] Es jagt durch deinen Körper. Jeden Tag. Aber du gewöhnst dich daran und vergisst, es zu spüren. Dabei ist es so deutlich. [...] Und es ist kurz. Der Tod dauert viel länger ... als das Leben. Es ist vergänglich. Nur ein Augenblick. [...]“ (Seite 90)
„Alles im Leben birgt ein Risiko [...]. Jede Handlung kann gute oder schlechte Folgen haben. Doch wer seine Flügel nicht spreizt und versucht zu fliegen, weil er Angst vor dem Absturz hat, bleibt ewig am Boden hocken. Er wird den Himmel nicht sehen und die Freiheit nicht spüren. [...]“ (Seite 426) 


Autor: Mara Lang
Verlag: Knaur
Seiten: 608
Erscheinungsdatum: 01.03.2012
ISBN: 978-3-426-51009-4
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 14,99€



Inhalt:

Endlich ist der Tag gekommen, an dem die siebzehnjährige Ferin ihre Maske erhält, die die hässlichen Male ihres Volkes bedeckt. Jetzt muss sie sich nicht länger verstecken, sondern ist Teil der Gesellschaft. Aber von welcher Wirkung der Maske reden ihre Eltern, wieso sind sie so bestürzt, dass Ferin mehr über die Herkunft ihres Volkes und die Hintergründe der Masken wissen will?
Zu ihrer größten Verzweiflung zerfällt ihre Maske zwei Tage später zu Staub - und Ferin wird verhaftet und soll in ein Arbeitslager gebracht werden. Doch sie wird von Rebellen befreit und lernt die Wahrheit über ihr Volk und die Masken kennen ...

Mittwoch, 12. Oktober 2016

[Rezension] Level 6 - Unsterbliche Liebe


Autor: Michelle Rowen
Übersetzer: Christiane Meyer
kanad. Originaltitel: Countdown (2013)
Verlag: Darkiss
Seiten: ~350
Erscheinungsdatum: März 2014
ISBN: 978-3-86278-878-1
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 12,99€



Inhalt:

Die sechzehnjährige Kira erwacht in vollkommener Dunkelheit, ohne zu wissen, wie sie in dieser Situation gelandet ist. Doch sie ist nicht allein: Mit ihr im Raum ist der siebzehnjährige Rogan, ein verurteilter Mörder. Sie erfährt, dass sie in einer Reality Show gelandet und untrennbar mit ihm verbunden ist. Von nun an müssen die beiden sechs Level bewältigen - versagen sie, droht ihnen der Tod. Und der Countdown läuft ...
Kira merkt schnell, dass sie nichts ist als ein Spielball in einem kranken Unterhaltungsprogramm. Wem kann sie noch trauen?

Sonntag, 9. Oktober 2016

I'm back - und was sonst so geschah

Da bin ich wieder. Nach knapp einem Monat Bloggerpause habe ich mich wieder in das Universum gewagt, eure Post durchgelesen und, was soll ich sagen, ich hab's vermisst.

In gewisser Weise war das ganze auch eine Überwindung meiner Selbst. Ich will gerne alles schaffen und mir einzugestehen, dass ich es nicht schaffe, alle drei Tage einen Post zu veröffentlichen, weil es mir zu stressig wird, war ein Schritt in eine neue Richtung. Wenn man Spaß an etwas hat, ist das kein Problem. Aber wenn ich abends vor dem Laptop sitze und denke, dass ich noch posten muss, dann nicht.
Also habe ich mich dazu überwunden, eine Pause zu machen. Einfach mal nichts mehr zu posten, abgesehen von meinem erklärenden Lebenszeichen, keine Posts durchzulesen, die Communitys mal Communitys bleiben zu lassen und mich auf mein restliches Leben zu konzentrieren.
Und es hat funktioniert. Ehrlich gesagt war ich sogar erleichtert, mich diesbezüglich nicht mehr stressen zu müssen, schlafen gehen zu können und den Druck nicht mehr zu haben. Aber - auf der anderen Seite öffnete sich dann doch "versehentlich" wieder Blogger im Browser. Und je länger ich pausierte, desto mehr wurde ich klar, wie sehr ich das Bloggen doch liebe. Den Austausch. Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

Hier bin ich also wieder, und na ja, ich versprech nicht, dass ich jetzt wieder voll durchstarte. Vielleicht stress ich mich jetzt öfter mal nicht, und vielleicht ist es jetzt manchmal ruhiger, aber ich weiß, dass ich dieses Hobby beibehalten will. Ausstehende Rezensionen habe ich genug - siehe Sidebar - und dann ist mir aufgefallen, dass wir ja schon Oktober haben. *hust* Ähm ja. Da kommt dann noch der ein oder andere Monatsrückblick. Ihr kennt das ja. Ich stell nur neue Rekorde auf.
Sowieso habe ich momentan das Gefühl, dass die Zeit mir unter den Händen verrinnt, zack, sind die Wochen dahin. Mitten im Schulstress des letzten Schuljahres komme ich manchmal mit der Zeit nicht ganz mit und stelle überrascht fest, wie sie verfließt.

Ein Highlight war übrigens das Bloggertreffen am vergangenen Wochenende mit Anna, Malte und Marianne, bei dem wir Halloweenplätzchen gebacken haben - das hat unglaublich viel Spaß gemacht. Danke. ;)

Alles Liebe!
Eure Dana

Donnerstag, 29. September 2016

Wieso Blogpause? - Ein ehrlicher Post übers Bloggen

Hallo ihr da draußen,

vor zwei Wochen saß ich am Computer und dachte seufzend, dass ich noch einen Post veröffentlichen muss. Und dann fiel mir auf, was daran nicht stimmte: Das Muss. Der Gedanke, eine Rezension zu posten, auf anderen Plattformen zu veröffentlichen und so weiter erschien mir wie eine Pflicht und mir wurde klar, dass ich so nicht bloggen wollte.
Inmitten meiner Klausurenphase bin ich ohnehin gestresst, hab ein ausgeplantes Real Life und bin teilweise abends totmüde. Mich in diesem Zustand auch noch vor den Computer zusetzen und zu bloggen, ohne wirklich Spaß dran zu haben, erschien mir wenig sinnvoll. Dass ich momentan kaum Lust dazu habe, mag einerseits eben an dem ganzen Alltagsstress liegen. Aber nicht nur.

Auf der anderen Seite habe ich das Gefühl, dass die Bloggerwelt nicht mehr so ist, wie sie es wahr, als ich vor fast drei Jahren mit dem Bloggen begann. Vor allem erscheint es mir so, als gehe der Austausch zurück. Ein Teil der Blogger hört auf einmal ganz auf - viele Blogs, deren Blogger ich wertschätzen gelernt habe oder die mich bei meinen Anfängen begleitet habe, sind heute erstarrt. 
Ein anderer Teil der Blogger befindet sich zurzeit selbst in einer Bloggerpause, weil sie im Klausurenstress sind. Und ein Teil postet noch, kommentiert aber ebenfalls aus Stressgründen kaum.
Vielleicht liegt es also auch einfach nur an dem Zeitpunkt. Alles verändert sich, und Veränderungen sind nicht unbedingt schlecht.

Das Problem ist nicht, dass ich keine Posts habe, ich habe noch einige fertige Rezientwürfe, die auf ihre Veröffentlichung warten. Aber sie nur für mich selbst zu veröffentlichen? Daran habe ich auch keinen Spaß.
Versteht mich nicht falsch, ich liebe das Bloggen gerade wegen des Austausches und weil es mir unheimlich viel gegeben hat (und nein, ich rede nicht von Rezensionsexemplaren ^^). Aber in letzter Zeit ist es zu einer Pflicht geworden, weshalb ich einfach mal eine kleine Pause brauche. Und um nicht ganz in Versenkung zu verschwinden, lasse ich euch einfach mal an meinen Gedanken teilhaben.
In den Ferien habe ich wieder mehr Zeit, und hoffentlich dann auch wieder mehr Lust. Denn lustlos Posts zu veröffentlichen bringt weder euch noch mir etwas. Darum habe ich mich entschieden, einfach mal eine kleine Pause zu machen - denn es ist trotz allem ein Hobby. 

Was denkt ihr? Glaubt ihr, dass ich - was die Veränderungen im Bloggeruniversum angeht - das einfach nur falsch sehe? Oder habt ihr auch das Gefühl?

Bis bald,
eure Dana

Mittwoch, 14. September 2016

[Rezension] Naris - Die Legenden von Mond und Sonne



Autor: Lucy Hounsom
Übersetzer: Barbara Röhl
engl. Originaltitel: Starborn - The Worldmaker Trilogy (2015)
Verlag: Piper
Seiten: 528
Erscheinungsdatum: 11.05.2015
ISBN: 978-3-492-70348-2
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 16,99€



Trilogie:
  • Naris - Die Legenden von Mond und Sonne
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Inhalt:

Seit 500 Jahren entscheidet in Kyndras Dorf ein uraltes Artefakt über die Berufung und den wahren Namen eines jungen Menschen. Doch bei der Zeremonie zum Eintritt in das Erwachsenenalter zerbricht es unter den Händen der jungen Kyndra.
Zur selben Zeit treffen zwei Fremde in dem Dorf ein, die zu Kyndras Überraschung über Wissen über die verlorene Welt Acre zu verfügen scheinen. Aber dann brechen Stürme über das Dorf hinein und plötzlich sieht Kyndra sich von dem ebenso wütenden wie abergläubischen Dorf in die Enge getrieben und in Todesgefahr. Doch sie wird von den beiden Fremden gerettet - und bricht widerwillig zu einer Reise auf, die ihr ganzes Leben verändern wird ...