Donnerstag, 17. August 2017

Einblick in meine Klassiker-Wunschliste

Hallo ihr Lieben,

in diesem Post habe ich darüber geredet, dass ich mehr Klassiker lesen möchte. Da ich gefragte wurde, möchte ich euch heute auch ein paar Bücher vorstellen, die sich auf der ominösen Klassiker-Wunschliste, von der ich gesprochen habe, befinden.
Vielleicht habt ihr ja auch schon Bücher davon gelesen oder wollt sie noch lesen, lasst mir also gerne eure Gedanken zu den Büchern da ... Vielleicht motiviert mich das ja. ^^


Stolz und Vorurteil / Pride and Prejudice (Jane Austen)

Dieses Buch will ich schon eeewig lesen. Einfach, weil es gefühlt der Klassiker ist, auf den es im Contemporary-/Fantasy-Bereich die meisten Anspielungen gibt, und der, der gemeinhin sogar meist gemocht wird. Allerdings habe ich mir parallel zu diesem Vorhaben in den Kopf gesetzt, englischsprachige Bücher bevorzugt im Original zu lesen, und da das Englisch von "Pride and Prejudice" als nicht sonderlich einfach gilt, schleiche ich noch so ein bisschen darum herum. Andererseits - Shakespeare habe ich schließlich auch überlebt. ^^

Eine Weihnachtsgeschichte / A Christmas Carol (Charles Dickens)

Hier gibt es so viele Verfilmungen und Adaptionen, und mich würde einfach mal das Original interessieren.

Die unendliche Geschichte (Michael Ende)

Das ist so ein Buch, das von vielen Bloggern immer wieder als Lieblingsbuch oder ein Buch, das das ihnen viel bedeutet/ sie beeinflusst hat, genannt wird. Und das ich irgendwie noch nicht gelesen habe. Das Buch zählt auch eher zu den neueren Klassikern und spricht einen ja schon von der Thematik so als Buchliebhaber an.

Die Leiden des jungen Werther (Johann Wolfgang von Goethe)

Ja, ich habe mir in den Kopf gesetzt, freiwillig Goethe zu lesen. xD Eine Freundin von mir mochte dieses Buch aber ganz gerne, zudem ist die Diskussion um den Werther-Effekt gerade mit der Verfilmung von "Tote Mädchen lügen nicht" bekanntermaßen wieder aufgekommen und der Inhalt fasziniert mich auch irgendwie.

Nussknacker und Mäusekönig (E.T.A. Hoffmann)

Ich habe letztens "Der Sandmann" von dem Autor gelesen (Meinung folgt) und das offensichtlich überlebt. xD Dieses Buch spricht mich als jemand, der selbst tanzt, auch als Vorlage für das bekannte Ballett (und den Barbie-Film xD) an, und ich bin gespannt darauf, wie die Geschichte sich im Original verhält.

Das Parfüm (Patrick Süskind)

Auch eins der bekanntesten Klassiker, und mich fasziniert diese düstere Thematik, dieses psychopathische.

Das Bildnis des Dorian Gray / The Picture of Dorian Gray (Oscar Wilde)

Klingt auch vom Inhalt ganz interessant. ^^


Welche davon kennt ihr? Welche habt ihr gelesen und wie fandet ihr sie? Welche wollte ihr noch lesen? Und welche Klassiker könnt ihr generell empfehlen?

Eure Dana

Dienstag, 15. August 2017

Rückblick über den Mai 2017

Hallo ihr da draußen,

ich habs dann auch endlich mal geschafft, meinen Rückblick für den Mai zu schreiben. (Ist ja auch quasi erst vor kurzem passiert. xD)

Im Mai fand die Endphase meines Abis statt, unter anderem hatte ich da meine mündliche Prüfung. Obwohl ich relativ viel zuhause war, habe ich nur prokrastiniert. Irgendwann hatte ich immer den Druck im Hinterkopf, lernen zu müssen, weshalb ich es nicht geschafft habe, mich groß auf ein Buch oder das Schreiben zu konzentrieren. Da ich mich aber auch nicht zum Lernen aufraffen konnte, habe ich vor allem prokrastiniert - fragt mich auch nicht, was ich mit all der Zeit gemacht habe. Ich weiß es nicht. :D

Gelesen habe ich fünf Bücher, davon drei Re-Reads und vier Highlights, also ein sehr gelungener Monat. ^^


Es war einmal Aleppo von Jennifer Benkau ist eins der Highlights und ein Buch, das ich jedem ans Herzen legen kann. Es thematisiert auf authentische und emotional mitreißende Weise die Flüchtlingskrise und Vorurteile sowie Fremdenfeindlichkeit - auch bei Menschen, bei denen man es normalerweise nicht erwarten würde, wie hier der eigenen Familie. Hier kommt ihr zu meiner Buchvorstellung.
Für dich soll's tausend Tode regnen von Anna Pfeffer (hier findet ihr meine Rezension) habe ich nach meiner letzten schriftlichen Prüfung gelesen und bekommen, was ich erwartet habe: ein unterhaltsames, kurzweiliges, witziges Buch für Zwischendurch mit einer skurrilen Idee und einer süßen Liebesgeschichte. Getrübt wurde das nur dadurch, dass die Charaktere doch recht stereotypisch sind.


Nachdem ich mein Abi dann endlich hinter mir hatte, bin ich eine vertraute Welt eingetaucht: Die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier zählt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, auch weil ich sie zum vermutlich vierzehnten Mal gelesen habe, und sie zu lesen, war wie nach Hause kommen. Nach Hause zu den vertrauten, lieb gewonnen Charakteren, der Handlung und vor allem dem humorvollen Schreibstil, der mich immer wieder zum Grinsen bringt. Meine Geschichte mit der Trilogie und wieso ich sie eigentlich gefühlt dauernd lese findet ihr hier
Von daher: Immer wieder ein Highlight!


So, das war mein Mai. Ich gebe mir wirklich Mühe, weiter absolut unpünktlich mit meinen Rückblicken zu bleiben - ich gelobe auch mal keine Besserung, ich kenn mich ja. :D

Liebe Grüße, Dana ♥

Sonntag, 13. August 2017

Bookish Sunday #28 - Bad Boy oder Good Guy?


Einen wunderschönen guten Abend, :D

Ines' Frage für diese Woche:

Magst du eher die Bad Boys oder Good Guys?

Ha, endlich mal eine Frage, die mir leichtfällt. :D
Bad Boys. Aber nicht die Sorte, die Mädchen wie den letzten Dreck behandelt und richtig mies mit ihnen umgeht, aus irgendeinem fadenscheinigen, vorgeschobenen Grund.
Gute Bad Boys (also gut bezogen auf die Konstruktion :D) sind einfach ziemlich vielschichtige und tiefgründige Charaktere. Vielleicht fasziniert mich daran vor allem dieses Konstrukt harte Schale - weicher Kern, wenn die (und: dasselbe gilt im Übrigen auch allgemein für Bad Girls etc., das ist bei mir nicht geschlechtsspezifisch) eigentlich nur abweisend sind, um sich selbst zu schützen/ ihre eigene Unsicherheit zu verbergen, weil das in der Realität manchmal ähnlich ist.
Generell verbirgt sich bei allen Menschen ziemlich viel hinter der Oberfläche, was man so nicht sieht, und diese Tiefe ist bei guten Bad Boys/ Girls/ whatever, wenn sie gut konstruiert sind, ziemlich ausgeprägt. Wenn sie gut konstruiert haben, haben sie auch nachvollziehbare Gründe für ihren Charakter, und daher interessiert mich auch, was die sind.
Und: Kein Mensch ist einfach nur böse oder schlecht, und viele Bad Boys befinden sich in dieser Grauzone zu dem, was wir als moralisch verwerflich empfinden. Was ein bisschen hinterfragt, was sich noch rechtfertigen lässt und was nicht mehr. Warum Menschen manche Dinge tun. Und ob sie diese gleich zu einem schlechten Menschen machen. Und ob sich Menschen ändern können (was ja nicht zwingend durch die magische Gabe mancher unscheinbarer Mauerblümchen geschehen muss).

Das ist der Hauptgrund, dieses Prinzip der Maske und der Tiefe, die dahinter liegt. Ich gebe zu, ein bisschen fasziniert mich auch dieses Düstere, was aber für Protagonistinnen genauso gilt. 

Aber: Ich mag keine Bad Boys, die Mädchen mobben, sie verletzen oder ähnliches. Es gibt Grenzen. Herablassende Arroganz ist eine Sache. Jemandem gezielt wirklich wehtun eine andere.

So, das war mein Versuch, das möglichst kurz zu fassen. ^^

Ich wünsche euch noch einen schönen Restabend! ♥
Eure Dana

Freitag, 11. August 2017

Die wundersame Welt der Klassiker

Irgendwie wird einem von Anfang ein negatives Bild von Klassikern vermittelt: Altmodisches Zeug, das schwer zu verstehen ist, einerseits wegen des verstaubten Schreibstils, gerne auch voller sprachlicher Bilder, und dann wegen der verworrenen Handlung mit zig Deutungsansätzen - in einem Wort: sterbenslangweilig.
Und wenn man diese negative Grundhaltung beibehält, dann halten Klassiker das auch. Und dann quält man sich zwangsläufig dadurch.

Ich war in der Schule jemand, den die Aussicht, ein Buch zu lesen, immer ein bisschen gefreut hat, einfach, weil ich gerne lese. (Say what, das habt ihr jetzt bestimmt nicht gedacht, da ihr euch doch schließlich auf einem Bücherblog befindet ...) Trotzdem verfügte ich auch irgendwie über so eine negative Grundeinhaltung, was in der Mischung dazu führte, dass mir die meisten Klassiker ziemlich gleich blieben. Ich konnte mich darüber aufregen, ich konnte positive Aspekte darin erkennen, aber letztendlich musste ich sie vor allem lesen, und das stand immer im Vordergrund.
Von daher denke ich, dass es allein schon einen Unterschied macht, wenn man einen Klassiker freiwillig liest, jenseits irgendwelcher schulischer Ansprüche.

Und ich glaube, man muss sich auf Klassiker einlassen. Denn ja, Klassiker haben eine altmodische Sprache und müssen immer aus ihrer Zeit heraus betrachtet werden - was aber wiederum historisch gesehen faszinierend ist. Schließlich schrieben die Autoren sie damals wohl kaum mit der Intention, die Schüler der Zukunft zu quälen. 
Und ja, Klassiker sind selten reine Unterhaltungsliteratur. Aber Sprache und Konstruktion auch einfach mal als Kunst zu akzeptieren und sogar anzuerkennen hilft da ungemein. Und mit Kunst ist das generell so eine Sache. Entweder man sagt, dass es totaler Schwachsinn ist. Oder man sieht dahinter, lässt sich darauf ein, erkennt das Konzept an.

Ich habe mir vorgenommen, mehr Klassiker lesen zu wollen, und mir zu diesem Zweck auch einfach mal eine Klassiker-Wunschliste erstellt. Und ich gebe zu, ein Teil der Motivation besteht auch darin, mitreden zu können, Anspielungen zu verstehen und auch einfach sagen zu können, dass man das gelesen hat.
Auf der anderen Seite hoffe ich aber auch, einfach mal überrascht zu werde, wenn ich mich darauf einlasse, vielleicht auch einige faszinierende oder sogar mitreißende Geschichten zu entdecken. Denn selbst wenn Bücher altmodisch sind, sind es schließlich immer noch Geschichten, und wenn man gesellschaftliche Normen auch in ihrem historischen Kontext sieht, verlieren Geschichten schließlich nicht ihre Magie, ihre Geltung.

Was ich damit also sagen möchte: In Zukunft werde ich vielleicht immer mal auch mal Meinungen zu Klassikern posten. Und mich im Vorfeld bemühen, ganz offen an die Bücher heranzugehen.

Wie steht ihr zu Klassikern?

Eure Dana

Mittwoch, 9. August 2017

[Rezension] Wo das Dunkel schläft


Geschichten dehnen sich in alle Richtungen aus. Es war einmal ein Mädchen, das sehr gut darin war, die Zeit zu manipulieren. Schritt zur Seite: Es war einmal die Tochter eines Mädchens, das sehr gut darin war, die Zeit zu manipulieren. Sprung zurück: Es war einmal eine Königstochter, die sehr gut darin war, die Zeit zu manipulieren. 
Anfänge und Enden so weit das Auge reichte. (Seite 12) 



Autor: Maggie Stiefvater
Übersetzer: Sandra Knuffinke & Jessika Komina
amerik. Originaltitel: The Raven King (2016)
Verlag: script5
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: 13.03.2017
ISBN: 978-3-7855-8331-9
Gebunden mit Schutzumschlag; 19,95€


Tetralogie:


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Sonntag, 6. August 2017

Bookish Sunday #27 - Coverwechsel und Reihen, die nicht weiter übersetzt werden


Hallo ihr da draußen!

Obwohl ich noch so viele Postideen habe, kriege ich momentan außer dem Bookish Sunday und Rezensionen irgendwie nichts auf die Reihe. :D Und das trotz massig Freizeit. Dafür les ich wieder mehr und ein aktives Sozialleben ist schließlich auch ganz nett. ^^

Heute gibt es wieder zwei Fragen von Ines:


Hast du schon mal eine Reihe begonnen, die nicht weiter übersetzt wird?

Eine? Das ist mir schon öfter passiert. Und ich krieg jedesmal eine Krise, wenn ich das herausfinde. Klar, ist blöd, wenn die Verkaufszahlen nicht so sind, wie der Verlag sich das vorgestellt hat, aber irgendwie ist man es den Lesern doch auch schuldig, dass die erfahren, wie es weitergeht ... 

Bei "Anna im blutroten Kleid" (Kendare Blake) kann ich es bis heute nicht nachvollziehen, dass der zweite Teil nicht übersetzt wird, weil die Meinungen größenteils sehr positiv ausgefallen sind und das Ganze - soweit ich das jetzt mitbekommen habe - sogar verfilmt werden soll/ wurde. Da ich das Buch damals wirklich mochte, werde ich die Dilogie wohl nochmal auf Englisch lesen.
Selbiges gilt für "Half Bad" von Sally Green, wo ich ebenfalls auf Englisch umschwenken werde und was ebenfalls verfilmt werden soll. Gerüchten zufolge lag hier das Problem daran, dass die Reihe zu brutal für einen Kinderbuchverlag (cbj) geworden ist.
Auch "Das Mädchen, das Geschichten fängt" (Victoria Schwab) scheint nicht weiter übersetzt zu werden, sodass ich wohl auch das auf Englisch lesen muss.
Eine Reihe, bei der ich das auch schon durchgezogen habe, ist "Cold Fury" (T.M. Goeglein). Nachdem ich den ersten Band gelesen habe und erfahren habe, dass die Trilogie nicht weiter übersetzt wird, habe ich sie auf Englisch gelesen, was definitiv kein Fehler war, denn ich fand sie ziemlich gut.

"Das Mädchen mit dem Stahlkorsett" (Kady Cross) scheint auch nicht weiter übersetzt zu werden, jedenfalls ist der zweite Teil 2013 erschienen, seitdem kommt nichts mehr, obwohl der dritte Teil im Original 2013 und der vierte 2014 erschienen ist. Da ich den ersten Band jetzt aber auch nicht so umwerfend fand, werde ich die Reihe wohl auch nicht weiter verfolgen.
Auch "Dance of Shadows" (Yelena Black) scheint nicht weiter übersetzt zu werden, aber da ich den ersten Teil eh nicht wirklich mochte, stört mich das hier nicht weiter.
"Slide" (Jill Hathaway) scheint auch nicht weiter übersetzt zu werden, da der erste Teil aber auch als Einzelband stehen kann, lasse ich das mal so.

Nervig ist aber auch, wenn man sich ein Buch kauft und dann feststellt, dass die Reihe nicht weiter übersetzt wird - woraufhin man augenblicklich keine Lust mehr darauf hat, das Buch zu lesen. Das war bei mir bei "Die Jäger der Nacht" (Andrew Fukuda) der Fall, was den Lesespaß erheblich getrübt hat, und ist bei "Boy Noboy" (Allen Zadoff) der Fall. Letzteres mutiert aus genau diesem Grund zunehmend zu einer SuB-Leiche, weil ich einfach keine Lust hab, ein Buch anzufangen, wenn der dritte Teil eh nicht mehr übersetzt wird, selbst wenn ich, sollte es gut sein, auf Englisch umsteigen könnte.

Zu einigen der erwähnten Bücher und dem Thema generell habe ich hier auch mal einen Post geschrieben.


Was hältst du von Coverwechseln?

Als jemand, der den ästhetischen Anblick von Büchern im Regal liebt - nervig. Wobei ich davon bisher glücklicherweise noch nicht direkt betroffen war.
Schlimmer finde ich allerdings Formatwechsel, da habe ich mich hier mal drüber ausgelassen. Wenn Verlage mitten in der Reihe die Fortsetzungen nicht mehr als Hardcover, sondern nur noch als Taschenbuch rausgeben, sieht das im Regal irgendwie blöd aus. Was natürlich ein sehr oberflächlicher Aspekt ist, der mich aber trotzdem dazu bewegt "Unsterblich" (Julie Kagawa) und "Angelfall" (Susan Ee) wohl auf Englisch weiterzulesen - wie ich es bei "Throne of Glass" (Sarah J. Maas) schon getan habe.
Wie ich das bei "Die Insel der besonderen Kinder" (Ransom Riggs) mache, weiß ich noch nicht, vielleicht les ich da den dritten Teil wohl oder übel als Taschenbuch.


Heute ein sehr ausführlicher Post, aufgrund des frustrierenden Themas. :D Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und wie steht ihr dazu?

Eure Dana ♥

Donnerstag, 3. August 2017

[Rezension] Rache und Rosenblüte



Autor: Renée Ahdieh
Übersetzer: Martina M. Oepping
amerik. Originaltitel: The Rose and the Dagger (2016)
Verlag: one
Seiten: 432
Erscheinungsdatum: 16.03.2017
ISBN: 978-3-8466-0040-5
Gebunden mit Schutzumschlag; 17,00€


Dilogie:
  • Zorn und Morgenröte [Rezension]
  • Rache und Rosenblüte


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Dienstag, 1. August 2017

[Rezension] Die Feenjägerin - Das verbotene Königreich


„Deine Narben sind keine Makel [...]. Sie machen dich nicht unvollkommen. Sie sind wie Geschichten, die in deine Haut geritzt werden. " (Seite 210)
Die Wahrheit ist niemals so schön wie eine Lüge. Sie ist niemals so anziehend. Sie ist wie ein Schwert, das in die Eingeweide dringt, und sie erinnert uns daran, dass manche Menschen nicht das sind, was wir glauben. (Seite 357)


Autor: Elizabeth May
Übersetzer: Sonja Rebernik-Heidegger
engl. Originaltitel: The Vanishing Throne (2015)
Verlag: Heyne
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: 14.11.2016
ISBN: 978-3-453-31736-9
Taschenbuch; 14,99€


Trilogie:
  • Die Feenjägerin  [Rezension]
  • Die Feenjägerin - Das verbotene Königreich
  • engl.: The Fallen Kingdom


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Sonntag, 30. Juli 2017

Bookish Sunday #26 - Typ Protagonistin, mit der ich mich identifiziere


Hallo meine Lieben,

heute bin ich wieder bei Ines' Aktion dabei, deren heutige Frage lautet:

Kannst du dich eher mit einer starken Protagonistin identifizieren oder mit einer schüchternen?

Ich schätze mal, die Frage zielt darauf ab, sich zwischen dem Typ "Kick Ass" und dem Typ "Mauerblümchen" zu entscheiden. Gute Frage.
Wahrscheinlich wäre ich per definitionem eher der Typ "Mauerblümchen", weil ... eher introvertiert, ohne herausragende Kampferfahrungen und/ oder tragische Familienereignisse, Bestimmungen oder ähnlichem. Allerdings, und wer mir länger folgt weiß das, liebe ich Bad Ass-Protagonistinnen und würde die eigentlich immer vorziehen, auch weil die Protagonistinnen deutlich lieber mag, die nicht gleich hin und weg von dem nächsten Love Interest sind, eigenständig handeln und sich nicht einschüchtern lassen - und ich wage mal zu behaupten, dass das auch eher mir entspräche.
Und wenn man sich selbst man in so eine fiktive Fantasy-Welt setzt ... kann ich mich letztendlich eher mit starken Kämpferinnen identifizieren. Wobei da eventuell ein wenig Wunschdenken mitschwingt. Denn wer weiß schon, wie man wirklich handeln würde? (In Wirklichkeit würde ich wahrscheinlich schreiend wegrennen. Oder die erste sein, die stürbe. ^^)

Und auf Contemporary übertragen ... starke Protagonistin. Siehe den Punkt mit dem Love Interest und eigenständig handeln. :D

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend! ♥
Eure Dana

Donnerstag, 27. Juli 2017

[Rezension] Red Rising - Tag der Entscheidung


„[...] erkannte ich, dass es bei der Gerechtigkeit nicht darum geht, die Vergangenheit in Ordnung zu bringen, sondern die Zukunft in Ordnung zu bringen. Wir kämpfen nicht für die Toten. Wir kämpfen für die Lebenden. Und für die, die noch gar nicht geboren sind. [...]" (Seite 357)

 
Autor: Pierce Brown
Übersetzer: Bernhard Kempen
amerik. Originaltitel: Morning Star (2016)
Verlag: Heyne
Seiten: 656
Erscheinungsdatum: 12.09.2016
ISBN: 978-3-453-53443-8
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 12,99€


Trilogie:
  • Red Rising  [Rezension]
  • Red Rising - Im Haus der Feinde [Rezension]
  • Red Rising - Tag der Entscheidung


! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZU DEN VORGÄNGERN !

Dienstag, 25. Juli 2017

[Rezension] Red Rising - Im Haus der Feinde


Tod gebiert Tod gebiert Tod. (Seite 557)

 
Autor: Pierce Brown
Übersetzer: Bernhard Kempen
amerik. Originaltitel: Golden Prince (2015)
Verlag: Heyne
Seiten: 576
Erscheinungsdatum: 13.06.2016
ISBN: 978-3-453-53442-1
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 12,99€


Trilogie:
  • Red Rising  [Rezension]
  • Red Rising - Im Haus der Feinde
  • Red Rising - Tag der Entscheidung

! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER !


Mittwoch, 19. Juli 2017

[Rezension] Sakura - Die Vollkommenen

„Jeder ist in der Lage, für etwas zu kämpfen. Oder zumindest, es zu versuchen." (Seite 212)



Autor: Kim Kestner
Verlag: Arena
Seiten: 408
Erscheinungsdatum: Juni 2017
ISBN: 978-3-401-60318-6
Gebunden mit Schutzumschlag; 16,99€

Einzelband


Inhalt:

Juri lebt in einer Welt, die in Ebenen unterteilt ist. Sie lebt auf der untersten, die von Leid und Hunger geprägt ist, angeblich als Strafe der Göttin Amaterasu, von der der Kaiser direkt abstammt, während die Menschen der unteren Ebenen von dem Widersacher ebenjener Göttin, Susanoo, abstammen. Die Lebenserwartung ist gering und viele sterben an der sogenannten Knochenfresser-Krankheit.
Dann werden auf einmal Menschen von den Gardisten des Kaisers ausgewählt und erhalten mit einer Karte die Möglichkeit, aus dem Elend rauszukommen. Widerrechtlich kommt Juri in den Besitz einer solchen Karte. Doch erst als sie selbst erste Symptome der Krankheit zeigt, ergreift sie verkleidet als Junge die Chance - und landet unter lauter Probanden, die drei Prüfungen durchlaufen müssen, bis sie an die ersehnte Oberfläche gelangen ... und dann erfährt Juri, dass der Kirschblütenprinz alles andere als eine Legende ist ...

Sonntag, 16. Juli 2017

Bookish Sunday #25 - Magische Tierwesen


Hallo und herzlich Willkommen zu dem 25. Bookish Sunday auf meinem Blog. ^^

Ines' heutige, ziemlich coole aber auch dementsprechend schwere Frage:

Welche magischen Tierwesen sind deine liebsten und in welchem Buch kommen sie vor?

Ich fürchte leider, dass ich mal wieder keine eindeutige Antwort liefern kann, dafür gibt es einfach zu viele Tierwesen. :D Ich nenne hier einfach mal zwei:
Also, den Phönix finde ich zum Beispiel schon irgendwie ziemlich cool, besonders den in "Harry Potter" (diese Reihe könnte man bei der Anzahl der dort auftauchenden Wesen sowieso dauernd nennen ^^). 
Oder die Pegasi aus "Percy Jackson". Ich würd zum Treffen auch Donuts mitbringen. ^^

Ich wünsche euch noch ein schönes Restwochenende! ♥
Eure Dana

Donnerstag, 6. Juli 2017

Rückblick über das erste Tertial 2017

Hallo meine Lieben,

ja, ich fass das jetzt stark zusammen, damit ihr nicht noch im August uralte Monatsrückblicke lesen müsst. xD Daher heute mein Rückblick über Januar, Februar, März und April diesen Jahres. Viel gelesen habe ich sowieso nicht, dank meines Abis. Gerade die Zeit bis Mitte März war einfach nur unheimlich stressig, da blieb gar keine Zeit, um in Wehmut zu verfallen. Ich wusste zwischendurch kaum noch, wo mein Kopf stand (auch wegen anderen Projekten), was man auch meinem Blog angemerkt hat.
Letzte Klausurenphase, Wiederholungen, Notenschluss, Mottowoche ... und die Prüfungen rückten immer näher. Schließlich waren zwölf Jahre Unterricht passé und ich hab mich auf meine schriftlichen Prüfungen konzentriert, die allesamt gut gelaufen sind. Zu viel anderem habe ich mich auch in meiner freien Zeit nicht aufraffen können, weder lese-, schreib- noch blogtechnisch.
Ansonsten war ich im März zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse, meiner ersten Buchmesse (und wohl nicht letzten), wenn auch nur am Samstag, was eine tolle Erfahrung war!

Im Januar habe ich drei Bücher gelesen, im Februar zwei, im März ebenfalls nur zwei, davon eins auf Englisch und im April drei, davon zwei auf Englisch. Zusätzlich habe im Rahmen der Abiturvorbereitung ein paar abirelevante Klassiker re-readet, aber das fällt eher unter Lernen. ^^
Die Rezensionen/ Buchvorstellungen sind im Buchtitel verlinkt. Und ja, die Bücher sind total ungeordnet. :D


Den zweiten Teil der Elias & Laia-Reihe von Sabaa Tahir fand ich besser als den Vorgänger, auch, weil ich besser mit der Protagonistin Laia klarkam. Neue Stränge werden aufgeworfen, Spannung ist definitiv vorhanden und zwischendurch ist das Ganze auch nicht unbrutal. Gestört hat mich allerdings das potenzielle doppelte Liebesdreieck.

Mit Der letzte Stern habe ich die Trilogie von Rick Yancey abgeschlossen. In meiner eher skeptischen Erwartungshaltung wurde ich komplett überrascht - nach einem für mich eher schwächeren zweiten Teil war dieser fast noch besser als der schon tolle erste Band. Das lag vor allem daran, dass das Buch das Meisterstück vollbringt, eine düstere, postapokalyptische Atmosphäre mit einem trockenen Sarkasmus zu verbinden, der mich trotz aller fesselnder Spannung zum Kichern brachte. Starke Charaktere, ein gelungener Abschluss - eins meiner Tops.


Der High-Fantasy-Roman Die Traumknüpfer von Carolin Wahl besticht vor allem durch den äußerst faszinierenden Weltenaufbau, bei dem zwei patriarchalische und zwei matriarchalische Gesellschaften nebeneinander existieren, aber auch mit der Idee und den starken Charakteren.

Ein Käfig aus Rache und Blut von Laura Labas konnte mich nicht ganz so begeistern wie andere, was vor allem daran lag, dass mir das Ganze wie die Vorgeschichte zu der eigentlichen Handlung vorkam und ich teilweise mit der sonst starken Protagonistin nicht ganz klarkam. Nichtsdestotrotz enthält die interessante Idee  in dem düsteren Setting aber ziemlich viel Potenzial, das hoffentlich in der Fortsetzung genutzt wird.


Herz aus Nacht und Scherben von Gesa Schwartz ist ein besonderes Buch, nicht nur, weil ich es am kalten Bahnhof auf der Rückfahrt von der Buchmesse begonnen habe. Es ist ein Top und ein neues Lieblingsbuch. Ich habe mich in den bildgewaltigen, außergewöhnlichen Stil verliebt, der in eine Parallelwelt der Träume voller dunkler, schillerender Facetten entführt, die neben Venedig existiert, und sie wirklich werden lässt. Dazu kommen lebendige, unheimlich vielschichtige und tiefgründige Charaktere, eine tolle, sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte, die wundervolle Idee, wie für Träumer*innen geschaffen ...

Schattendiebin von Catherine Egan enthält einen faszinierenden Weltenaufbau, einen fesselnden Schreibstil und eine starke Protagonistin, die bis dato jedoch vor allem eigennützig handelt und sich im Verlauf der Handlung in einem moralischen Konflikt wiederfindet. Allerdings ist es mir letztendlich nicht gelungen, einen Charakter wirklich ins Herz zu schließen und die Handlung hat mich auch nicht total mitgerissen.


Bei Survivor handelt es sich um die Autobiografie Sam Pivniks, der als Jude in Polen geboren wurde und im Verlauf des zweiten Weltkrieges seine ganze Familie verloren hat und selbst nach Auschwitz deportiert wurde. Ein Buch, das man nicht bewerten kann, aber das die Geschichte realer werden lässt als bloße Fakten und einfach nur fassungslos macht angesichts der unmenschlichen Grausamkeit.

Bei Maybe Someday von Colleen Hoover stecke ich in einem Zwiespalt aus dem Wunsch, es zu mögen und der Skepsis infolge der Kritik in den sozialen Netzwerken. Einerseits war das Buch durchaus unterhaltsam und ich fand die Gehörlosigkeit des männlichen Protagonisten gut umgesetzt, andererseits kam ich mit der weiblichen Protagonistin nicht klar und das Ganze war zu dramatisch, der Konflikt zu betont.


Bei The Perks of Being a Wallflower von Stephen Chbosky kann ich mich nicht so ganz dem Hype anschließen. Zwar ist das definitiv eine niedliche, unterhaltsame Coming-of-Age-Story, aber sie hat mich einfach nicht vom Hocker gerissen - jedenfalls bis zum Ende, das meinen ganzen Eindruck nochmal umgestürzt hat.

Mit dem dritten Teil der Die Chroniken der Fae-Trilogie von Ruth Frances Long habe ich eine weitere Reihe beendet. Insgesamt war es ein spannender und actionreicher Abschluss.


So, damit hätten wir die ausstehenden Rückblicke abgearbeitet, mit Mai bin ich für meine Verhältnisse ja quasi noch in der Zeit. :D Vielleicht schreib ich demnächst noch einen Jahresrückblick für 2016.

Welche Bücher kennt ihr davon? Welche habt ihr gelesen und wie fandet ihr sie?

Eure Dana ♥

Dienstag, 4. Juli 2017

13 Dinge, die ich im Abi gelernt habe

Hallo meine lieben Leser und Leserinnen,

nun liegt das sagenumwobene Abi hinter mir, und in der stressigen Zeit habe ich einige Dinge gelernt - vor allem aber, wie viel dran ist an der Wichtigkeit und den Vorhaben, möglichst früh mit dem Lernen anzufangen - oder eben nicht. Natürlich ist gerade was das Lernen angeht jeder unterschiedlich, das sind jetzt mal meine persönlichen, mit zwinkerndem Auge zu lesenden Erfahrungen:
  1. Aus vier Wochen werden ganz schnell drei Wochen/ zwei Wochen/ eine Woche/ drei Tage/ morgen: Auch wenn es einem vorher wie eine ewig lange Zeit vorkam, diese geht schneller vorbei, als es scheint. Und dann könnte es eng werden ...
  2. Wie man Last Minuit lernt: Ich würde ja gerne sagen, dass ich daraus Schlüsse gezogen hätte, aber letztendlich konnte ich mich doch immer erst kurz vorher aufraffen. Ich hätte vorher nie gedacht, dass ich so intensiv lernen kann - normalerweise habe ich nach einer halben Stunde keine Lust mehr. 
  3. Dass man trotzdem nicht früher anfängt: Ich habe nur für zwei Fächer überhaupt wirkliche Zusammenfassungen erstellt und die waren am Spätnachmittag des Vortages fertig. :D (Zugegeben, hier kam mir meine Fächerwahl mit sprachlichem Profil entgegen.)
  4. Lernvermeidungstaktiken: Beispielsweise kompletter Frühjahrsputz inklusive Buchregal ausräumen und abwischen. xD
  5. Du wirst niemals alles können: Entweder, weil ich sowieso zu spät angefangen habe, oder weil man letztendlich eben nicht alles behält. Mut zur Lücke - Improvisation ist im Zweifel alles und das Meiste kommt eh nicht dran.
  6. 80% hast du vollkommen umsonst gelernt: Na ja. Vielleicht braucht man es im Leben nochmal - ansonsten habe ich seit meinem Abi das verzweifelte Bedürfnis, das vergeblich eingehämmerte Wissen auf andere Weise - also an mein armes Umfeld - loszuwerden. xD
  7. Irgendwie sind Abiklausuren auch nicht anders als normale Klausuren: Abgesehen von der Wertung natürlich. Wobei bei gestapelten Nahrungsmitteln und Chill-Klamotten wohl auch keine förmliche Atmosphäre aufgebaut werden kann. :D
  8. Wie man Konzeptpapier benutzt: Ehrlich, ich hab vorher quasi nie Notizen gemacht, auch aufgrund des Zeitproblems. 
  9. Das Durchlaufen mehrerer Phasen: Von "Ist mir yolo" über lockerem "Ach, das läuft schon" bis hin zu panischem "Das lern ich nie" und "Ich verhau mein Abi!!", von tiefentspannt bis kurz zum Zusammenbruch erlebt man irgendwie alles. Nur um dann in meinem Fall während der Klausur selbst ziemlich gelassen zu sein.
  10. Man gewöhnt sich sehr schnell ans Ausschlafen. Und fragt sich dann, wie man es geschafft, jahrelang früh aufzustehen.
  11. Man verliert jegliches Zeitgefühl: Welcher Wochentag ist nochmal? Welcher Monat? Welches Jahr?
  12. Die Motivation nimmt mit jeder Klausur mehr ab: Und am Ende ist man dann glücklich, wenn's vorbei ist.
  13. Am Ende ist man einfach nur froh, wenn man durch ist. Und froh, endlich Abi zu haben. Und vielleicht auch ein bisschen stolz. Und ziemlich ungläubig. ^^

Was habt ihr so für Erfahrungen mit dem Abi oder ähnlichen Dingen gemacht?

Eure Dana

Sonntag, 2. Juli 2017

Bookish Sunday #24 - Ungeeigneter Name und enttäuschender Hype


Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich euch,

heute wieder mit Ines' wöchentlicher Aktion, die diese Woche wieder zwei Fragen bereit hält:

Welchen Namen fandest du mal sehr ungeeignet, weil du ihn dir nie merken konntest o.ä.?

Ich gehe relativ seltsam mit Namen in Büchern um. Manchmal glaube ich fast, dass ich mir nicht mal die Namen an sich merke, sondern nur den Klang - aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass ich es generell nicht so mit Namen merken habe. :D 
Generell bin ich da aber relativ offen und habe eigentlich eher keine Probleme damit, mir auch exotischere Namen zu merken oder sie auseinanderzuhalten. Außer Athene und Artemis. Da hab ich ewig gebraucht.
Was mir dazu allerdings einfällt, ist, dass in "The Iron Thorn" (Caitlin Kittredge) in der deutschen Übersetzung der Name der Protagonistin von Aoife in Moira geändert wurde, wo sich mir der Grund nicht so ganz erschließt.

Welches Buch hat euch enttäuscht, obwohl es stark gehypt wurde?

Ich hab das Gefühl, ich wiederhol mich, aber das dürfte definitiv "Obsidian" (Jennifer L. Armentrout) sein. ^^ Ich meine, das wird so unglaublich gehypt, aber ich fands vor allem stereotypisch.

Eure Dana ♥

Freitag, 30. Juni 2017

The Heroes of Olympus

*könnte  Spoiler zu der "Percy Jackson"-Reihe (Rezension dazu hier) enthalten, aber ganz ehrlich, ich würde diese Reihe auch nicht lesen, ohne "Percy Jackson" gelesen zu haben, weil man sonst ziemlich gespoilert wird und viele Anspielungen nicht versteht*


Autor: Rick Riordan
Verlag: Disney Hyperion
Seiten: je etwa 550-650

1.) The Lost Hero (dt, Der verschwundene Halbgott)
2.) The Son of Neptune (dt. Der Sohn des Neptun)
3.) The Mark of Athena (dt. Das Zeichen der Athene)
4.) The House of Hades (dt. Das Haus des Hades)
5.) The Blood of Olympus (dt. Das Blut des Olymp)




Inhalt:

Jason wacht ohne Erinnerung im Bus neben zwei Jugendlichen auf, von denen der eine, Leo, behauptet, sein bester Freund zu sein und die andere, Piper, mit ihm zusammen zu sein. Doch dann werden die drei angegriffen und finden heraus, dass sie eigentlich Halbgötter sind. Aber wieso fühlt Jason sich mit den römischen Bezeichnungen verbundener als mit den griechischen? Ehe die drei sich versehen, müssen sie zu einer Mission aufbrechen - und die nächste große Prophezeiung soll sich bald erfüllen ...


Dienstag, 27. Juni 2017

Rückblick über das letzte Quartal von 2016

Hallo meine Lieben,

nachdem ich es schulstressbedingt seit Oktober letzten Jahres nicht geschafft habe, Monatsrückblicke zu schreiben, hatte ich schon überlegt, das einfach sein zu lassen, mich aber dann doch noch dazu entschlossen, da so eine kleine Übersicht über die gelesenen Bücher doch ganz hübsch ist. 
Von daher fasse ich das Ganze einfach ein bisschen zusammen (viel gelesen hab ich eh nicht) und beginne heute mit Oktober, November und Dezember.

Das war so die Zeit des Vorabis, außerdem habe ich im Dezember meinen unglaublichen dritten Bloggergeburtstag feiern dürfen. Privat habe ich eine weniger schöne Nachricht erhalten, ansonsten ... stressig. Mit einem schönen Weihnachten als Abschluss.

Daher mal im Folgenden ganz ungeordnet meine gelesenen Bücher - fünf im Oktober, eins im November und vier im Dezember, plus vier Schullektüren. Immerhin habe ich aber auch vier englische Bücher gelesen - plus eine englische, eine französische und eine spanische Schullektüre - ein sehr multilinguales Quartal also. ^^

Solitaire (Alice Oseman) ist definitiv eines meiner Tops und zählt wohl auch zu meinen neuen Lieblingsbüchern. Das Buch hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht, hat mich mitgenommen und zum Nachdenken anregt. Es ist zynisch, melancholisch, emotional und besonders. Und voller toller Stellen, von denen ihr ein paar in meiner Vorstellung hier findet.
Empire of Storms (Sarah J. Maas, Rezi hier), der fünfte Teil der Throne of Glass-Reihe, konnte mich wie die Vorgänger überzeugen. Auch wenn ich von der Liebesgeschichte nicht so ganz überzeugt bin, überwiegt letztlich der Eindruck des umwerfenden Restes - ebenfalls ein Top

Bei Marmorkuss (Jennifer Benkau, Rezi hier) handelt es sich um einer ungewöhnlichen und sehr gelungenen Adaption von "Dornröschen" mit einer herzerwärmenden Liebesgeschichte, aber auch dunklen Seiten, vor allem aber mit vielschichtigen Charakteren.
Demon Road (Derek Landy, Rezi hier) fällt vor allem durch die Skurrilität aus. Verschiedene Horror-Elemente werden miteinander verbunden, dazu kommt ein oft abstrus anmutender Humor. Lediglich die Protagonistin bleibt ein wenig blass.
Der zweite und damit letzte Teil der Witch Hunter-Dilogie (Virginia Boecker, Rezi hier) stellte einen soliden Abschluss mit viel Spannung dar.
Bei Lips Touch (Laini Taylor, in Zusammenarbeit mit Jim Di Bartolo, Buchvorstellung hier) handelt es sich um ein weiteres der Tops. Das Buch besticht vor allem auch durch die Aufmachung und die wundervollen Illustrationen von Jim Di Bartolo, mit drei außergewöhnlichen, mythischen Geschichten, die an Märchen erinnern und mit einem bildgewaltigen Schreibstil erzählt werden.
Der zweite Teil der Die Chroniken der Fae-Trilogie (Ruth Frances Long, Rezi hier) lässt nichts von den üblichen Schwächen eines Mittelbandes erahnen, sondern überzeugt mit spannenden Wendungen, Action, vielschichtigen Charakteren und einem detailreichen World Building.
So kalt wie Eis, so klar wie Glas (Oliver Schlick, Rezi hier) konnte leider nicht so wirklich meine relativ hohen Erwartungen erfüllen. Trotz einer faszinierenden Idee und exzentrischen Charakteren gab es auch einige bekannte Elemente und eine alles andere als nachvollziehbare Liebesgeschichte. Nichtdestotrotz ein unterhaltsames Wintermärchen.


Zu Anxo (Liv Modes) schreibe ich vielleicht irgendwann noch mal einen Extra-Post. Bei dem Buch handelt es sich nämlich um das Debüt einer ehemaligen Buchbloggerin, die einigen von euch vielleicht noch als Miss Duncelbunt bekannt ist, und das ich damals testlesen durfte. Ihr Buch hat mich unheimlich zum Nachdenken anregt, gerade was Moral und die Gesellschaft angeht.
Steelheart (Brandon Sanderson, Rezi hier) habe ich gemeinsam mit Insi gelesen. Mich konnte vor allem die außergewöhnliche Idee begeistern, die mit viel Action und einem eher ungewöhnlichen Schreibstil umgesetzt wurde.


Dazu kommen dann noch wie gesagt vier Schullektüren: Einmal Romeo & Juliet (William Shakespeare), wozu ich hier einen Post geschrieben habe und was nicht so anstrengend zu lesen war wie erwartet. Dann Ingrid Barbendererde (Uwe Johnson) für Deutsch, La vie comme Elva (Jean-Paul Nozière) für Französisch und La chica de los zapatos (Jordi Surís Jordà) für Spanisch (Kurzmeinungen findet ihr hier).

So, demnächst kommt dann der Rest. :D

Eure Dana ^^

Sonntag, 25. Juni 2017

Bookish Sunday #23 - Dünne oder dicke Bücher?



Hallo meine Lieben,

Ines' Frage für diesen Sonntag:

Liest du lieber dünne oder dicke Bücher?

Eigentlich ist mir die Dicke eines Buches relativ egal, solange sie der Geschichte gerecht wird. Das heißt, wenn eine Geschichte auch auf wenigeren Seiten erzählt wird, sollte man sie auch nicht ausschlachten, umgekehrt ist es schade, wenn man merkt, dass mehr Seiten der Geschichte gut getan hätten. Das hängt von der Geschichte ab, manche brauchen mehr Seiten, manche weniger.
Im Gegensatz zu den meisten anderen finde ich dicke Bücher auch nicht sooo respekteinflößend - okay, bei 1000 Seiten dann irgendwann doch schon. :D Aber prinzipiell versprechen mehr Seiten auch. dass die Geschichte nicht zu schnell endet, und da ich eine relativ schnelle Leserin bin, begrüße ich das grundsätzlich, auch wenn ich nichts gegen dünne Bücher haben, wenn die Geschichte trotzdem gelungen erzählt wird.
Dabei finde ich es manchmal etwas schade, dass dünne Bücher teilweise fast so viel kosten wie doppelt so dicke, das schreckt ein bisschen ab. Dennoch sollte man ihnen vielleicht öfter eine Chance geben.
Wenn ich mich jetzt entscheiden müsste, würde ich vermutlich trotzdem dicke Bücher wählen, weil mehr drin ist und die Geschichte nicht so schnell endet - vorausgesetzt, die Geschichte ist gut, umgekehrt ist es natürlich wieder anstrengend, wenn man sich noch durch einen Berg Seiten quälen müsste, aber dann könnte man schließlich auch wieder das Buch abbrechen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!
Eure Dana ♥

Freitag, 23. Juni 2017

Meine Schullektüren in der Oberstufe

Ich dachte mir, ich gebe einfach mal rückblickend ein Statement zu einigen Schullektüren ab, die ich im Verlauf der Oberstufe so gelesen habe. Dabei versuche ich auch mal, meine persönliche, aufgrund des Zwangs entstandene Abneigung zurückzustellen und die Bücher objektiv zu betrachten.


Dantons Tod (Georg Büchner)

Ich muss sagen, ich bin einfach kein Fan von Dramen. Was dieses ausmacht, ist die Nähe zu den historischen Vorbildern aus der Französischen Revolution, die so auch den Leser ein Stück weit in diese Zeit versetzt. Und dass der Titel quasi das ganze Stück spoilert, was allein schon den Großteil der Tragik schafft.
Ich bin irgendwann nicht mehr mitgekommen mit den Unmengen an Charakteren, die darin auftauchen. Der Protagonist Danton ist ein ziemlicher Antiheld mit seiner Scheiß-egal-dann-sterb-ich-halt-Einstellung, während der Antagonist - Robespierre - erstaunlicherweise sogar Tiefe zeigt, sodass ich in einer Szene fast Mitleid mit ihm hatte, wenn er sich von seinen Freunden verraten und sich selbst einsam fühlt. Aber auch Danton verbirgt eine gewisse Vielschichtigkeit, dadurch, dass diese Scheiß-egal-Einstellung schwankt und auch seine Skrupel ans Tageslicht kommen.
Worauf man sich einstellen muss, sind ziemlich viel philosophischer Kram und zig Anspielungen auf vor allem griechische und römische Mythen, von denen ich die meisten selbst als Percy Jackson-Fan nicht kannte.

Échancrure (Michel Le Bourhis)

Ein Junge aus der Unterschicht stiehlt Bücher, wird von einer alten Lehrerin erwischt, die ihm dann aber das Buch kauft. Er steht auf die Freundin seines besten Freundes, die er vor ihrem gewalttätigen, alkohlabhängigen Vater beschützt, kann den neuen Freund seiner ihm nahestehenden Mutter nicht ausstehen und glaubt, keine Zukunft zu haben. Alles in allem also eine klassische Schullektüre mit gesellschaftlichen Problemen und Raum zum Diskutieren.
Dazu in relativ schwierigem Französisch und mit alles andere als fesselnder Handlung.
Das Einzige, was mich an diesem Buch wirklich faszinierte, war die Liebe des Protagonisten zu den Büchern, die ich sehr gut nachvollziehen konnte. Er streichelt liebend gern über den Buchrücken, riecht an den Seiten, will sie besitzen - na, kommt euch das auch bekannt vor? Und seine Bücher bewahrt er auf wie Schätze, bemüht sich, sie nicht auch nur im Geringsten zu Schaden kommen zu lassen und zieht gebundene Ausgaben vor. Selbst wenn er sie dann nicht mal liest.
Der Rest war irgendwie ganz nett, aber auch ziemlich offen.

The Crucible (Arthur Miller)

Das Buch basiert auf die historisch tatsächlich stattgefundene Hexenjagd in Salem und handelt davon, wie eine Gruppe Mädchen willkürlich quasi ein ganzes Dorf der Hexerei beschuldigen, was ziemlich ausartet. Die Anführerin hatte tatsächlich aber eine Affäre mit dem Mann, in dessen Haushalt sie mal gearbeitet hat, und will jetzt eigentlich nur dessen Frau loswerden. Ziemlich viele Intrigen also. Erstaunlicherweise gab es aber Szenen, deren Tragik mich tatsächlich berührt hat.

The Great Gatsby (F. Scott Fitzgerald)

Ich muss ehrlich sagen, dieses Buch ist Anwärter auf meine liebste Schullektüre. Ich habe es wirklich ziemlich gern gelesen. Der Schreibstil ist unglaublich atmosphärisch, die Charaktere tiefgründig, vielschichtig und manchmal muss man sie irgendwie mögen. Die Tragik des Ganzen ist bittersüß, die Moral schmerzhaft. Aber allein die Figur des Gatsby hat mich unheimlich fasziniert, ihre Geschichte, ihre Hintergründe und ihre Tiefe.

La chica de los zapatos verdes (Jordi Surís Jordà)

Bei diesem Buch von erstaunlich einfach zu verstehendem Spanisch handelt es sich genaugenommen um einen typischen Kriminalroman, der allerdings dadurch überraschte, dass die Handlung nicht ganz so vorhersehbar war, wie ich erst vermutet hatte. Sie ist manchmal ein wenig skurril, aber gerade in der Auflösung nicht uninteressant. Als Schullektüre also insgesamt ziemlich angenehm.

Ingrid Barbendererde (Uwe Johnson)

Dieses Buch nervt dadurch, dass es alle Regeln der deutschen Grammatik bricht. Kommata werden willkürlich gesetzt, Satzbau durcheinandergebracht und nach drei Seiten lernte das Buch beim ersten Lesen aus reiner Frustration meinerseits fliegen (was insofern für sich spricht, als dass ich normalerweise jedes Buch wie einen kleinen Schatz behandle ^^).
Allerdings trug die intensive Unterrichtsbesprechung dazu bei, dass ich dem Buch am Ende doch noch irgendwie etwas abgewinnen konnte. Weil die Charaktere letztendlich doch irgendwie lebensecht gezeichnet waren und die Handlung die Situation in der DDR gelungen widerspiegelt.
Was mich zu der Erkenntnis bringt, dass eine intensive Analyse manchmal auch den Blick und die Anerkennung für solche Kunst weckt. Und Kunst, auch die des Schreibens, muss ja nicht immer angenehm zu lesen sein.

La vie comme Elva (Jean-Paul Nozière)

Der Klappentext verspricht die Liebesgeschichte zweier Mädchen, die eine Tochter von Eltern, die gerade gefeuert wurden, woraufhin sie sie animiert, zu streiken, die andere Tochter des Chefs. Von Liebe gegen soziale Gegensätze ist im Klappentext die Rede. Ich wurde bitter enttäuscht.
Das Ganze ist Liebe auf den ersten Blick, das Buch handelt nur vom Streiken und es juckt einfach niemandem, dass die beiden Mädchen aus unterschiedlichen Milieus stammen und in so einer Streiksituation eigentlich auch auf unterschiedlichen Seiten stehen. Schon gar nicht die Eltern. Ich hätte mir hier einfach ein bisschen mehr Konflikt gewünscht, stattdessen dreht es sich alles nur um den Streik und die Liebesgeschichte spielt sich eher im Hintergrund ab. Nicht genug, um tatsächlich eine Hintergrundstory zu sein, hier wurde letztendlich einfach ziemlich viel Potenzial ungenutzt gelassen.


Kennt ihr vielleicht eins der Bücher? Wenn ja, wie fandet ihr es?

Eure Dana

Mittwoch, 21. Juni 2017

Warum ich die Edelsteintrilogie zum vierzehnten Mal gelesen habe ...


Autor: Kerstin Gier
Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: 2009/2010
Gebunden mit Schutzumschlag (15,99€ - 18,99€) / Taschenbuch (13,99€ - 15,99€)


Trilogie:
  • Rubinrot
    (ISBN: 978-3-401-06334-8, Seiten: ca. 350)
  • Saphirblau
    (ISBN: 978-3-401-06347-8, Seiten: 400)
  • Smaragdgrün
    (ISBN: 978-3-401-06348-5, Seiten: ca.500)

Klappentext Band 1:

Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel in London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert! Quelle



Es gibt Bücher, die kann man irgendwann einfach nicht mehr objektiv bewerten, weil man so von dem eigenen subjektiven Eindruck geprägt ist. Bücher, die man vor langer Zeit gelesen und geliebt hat, und die man immer wieder lesen könnte.
Zu diesen Büchern zählt diese Trilogie.

Sie gehört zu meinen ersten Jugendbüchern, ich habe sie das erste Mal vor zirka sieben Jahren gelesen, und gleichzeitig sind dies auch die Bücher, die ich am häufigsten gelesen habe.
Erst habe ich sie ausgeliehen, dann irgendwann zum Geburtstag geschenkt bekommen, und immer wieder gelesen, gerade weil das die Zeit war, in der ich zu viel Freizeit und zu wenig Bücher hatte, sodass ich quasi jedes Buch in meinem Regal mindestens zweimal gelesen habe.
Diese Trilogie habe ich allerdings nicht nur zweimal, sondern gleich vierzehnmal gelesen, einmal auch laut, um das Vorlesen zu üben. Ich konnte Textstellen irgendwann auswendig, beim x-ten Lesen fielen mir noch versteckte Details auf, die mir vorher entgangen waren, irgendwann kannte ich alle Stränge und Verbindungen.
Dann habe ich sie etwa vier Jahre lang nicht gelesen, ehe ich mich jetzt, nach dem Abi, an das vierzehnte Mal gewagt habe.

Mir war schlichtweg nach genau dem, was dann auch eingetroffen ist: Das Lesen war wie warme Schokolade, wie die warmen Sonnenstrahlen an einem Sommertag, wie nach Hause kommen. 
Nach Hause kommen zu den bekannten Charakteren und der bekannten Handlung, die einem schon vor langer Zeit ans Herz gewachsen sind. Zu dem absolut genialen Humor, der mich immer wieder zum Lachen bringt. Zu all dem, was vertraut und deswegen nicht weniger unterhaltsam ist. Und obwohl ich natürlich längst alle Wendungen, Anspielungen und Hintergründe kannte, las ich die Trilogie trotzdem innerhalb von zwei Tagen durch.

Und dabei fiel mir nur wieder auf, wie sehr ich dieses Geschichte liebe. Alles an ihr. Wie sehr ich jede einzelne Textstelle liebe, auch die, die am zweiten Lesen geprägt von Fremdschämen oder Missverständnissen sind. Wie gesagt, es ist in gewisser Hinsicht wie nach Hause kommen.
Natürlich fallen einem irgendwann dann auch die Details auf, die unlogisch sind und sich widersprechen, aber ehrlich gesagt trübte das meinen Lesegenuss kein bisschen. Zumal diese kleinen Ungereimtheiten verblassen angesichts des komplett durchgedachten, sehr komplexen und überaus gelungenen Konstrukts, das die Autorin erschaffen hat. Und was ist schon perfekt? ^^ Ist das wirklich wichtig?

Als ich dann am Ende angelangt bin, hätte ich am liebsten sofort wieder von vorne begonnen. Weil ich diese Geschichte liebe, weil sie so vertraut ist, ein Ort, zu dem man immer wieder zurückkehren kann. Eine Geschichte, die beim Lesen einfach glücklich macht.