Samstag, 29. April 2017

[Rezension] Die Chroniken der Fae - In Liebe und Hoffnung


Autor: Ruth Frances Long
Übersetzer: Karen Gerwig
ir. Originaltitel: A Darkness at the End: The shadows know your name (2016)
Verlag: cbt
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: 17.04.2017
ISBN: 978-3-570-31140-0
Taschenbuch; 9,99€

Die Chroniken der Fae-Trilogie:

! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZU DEN VORGÄNGERN !



Sonntag, 23. April 2017

Bookish Sunday #18 - Interessantes E-Book und zuletzt gelesener Klassiker


Hallo ihr Lieben,

momentan und auch noch in der nächsten Zeit ist es wieder etwas stiller hier, weil ich kaum Zeit zum Vorbereiten von Posts finde und in den nächsten zwei Wochen Abiturklausuren anstehen. 
Heute mache ich aber erst mal wieder bei Ines' Aktion mit und beantworte ihre Fragen:

Welches Buch willst du unbedingt lesen - welches es nur als E-Book gibt?

Oha. Speziell kann ich da keins nennen, da ich mir Bücher, von denen ich weiß, dass es sie nur als E-Book gibt, schon gar nicht erst näher angucke, um so ein Dilemma zu vermeiden, da ich generell keine E-Books lese. Wobei es bei Impress schon ein paar interessante Titel gibt, die dann in Reichweite rücken, wenn Ausnahmen als Taschenbuch erscheinen.

Welches war der letzte Klassiker, den du gelesen hast?

Genaugenommen lese ich momentan "The Great Gatsby" (F. Scott Fitzgerald) als Vorbereitung auf mein Englisch-Abi. Ich muss sagen, ich mag die Geschichte und auch den Schreibstil, und dieses Buch dürfte Potenzial dazu haben, meine Lieblings-Schullektüre zu sein. ^^

Ich wünsche euch noch einen schönen Welttag des Buches! ♥
Eure Dana

Mittwoch, 12. April 2017

Survivor - Die Lebensgeschichte eines Mannes, der den Holocaust in mehrfacher Hinsicht überlebt hat



Autor: Sam Pivnik
dt.: Der letzte Überlebende: Wie ich dem Holocaust entkam
Verlag: Hodder & Stoughton
Seiten: ca. 340
Erscheinungsdatum: 2012
ISBN: 978-1-444-75839-9
Taschenbuch
(Gebunden)



Heute möchte ich euch mal ein für meine Lesegewohnheiten eher ungewöhnliches Buch vorstellen, das deshalb keine Bewertung bekommt, weil es eine Autobiografie ist.
Es ist die Autobiografie von Sam Pivnik, der 1926 in eine jüdische Familie geboren und in Bedzin (Polen) nahe der deutschen Grenze aufgewachsen ist. Nach dem Einmarsch der Deutschen 1939 kam er erst in ein Ghetto in seiner Heimatstadt, ehe er 1943 nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurde, wo der Großteil seiner Familie direkt bei der Ankunft in die Gaskammern geschickt wurde. Er dagegen überlebte, nicht nur Auschwitz, sondern auch den Todesmarsch, ehe er im Mai 1945 befreit wurde. Heute lebt er in London.

Wie will man so ein Buch bewerten? Ich kann es nicht, aber ich wollte es euch trotzdem vorstellen, weil diese Lebensgeschichte gelesen werden sollte. Weil dieses unmenschlichen, grausamen Verbrechen in der Erinnerung bleiben müssen.
Obwohl ich mich durchaus mit dem Thema schon intensiver auseinander gesetzt habe, gab dieses Buch mir das Gefühl, keine Ahnung von der wirklichen Grausamkeit im alltäglichen Leben gehabt zu haben. Deshalb ist eine Biografie so viel mehr wert als reine Daten: Sie verleiht den unbegreiflichen Fakten ein Gesicht. Und doch werde ich vielleicht nie verstehen, wie Menschen zu dieser Grausamkeit fähig sein konnten. Wie Menschen anderen Menschen sowas nur aufgrund ihrer Religion oder Nationalität antun konnten.
Denn diese Autobiografie verwehrt einem den Sprung in die historische Distanz, viel mehr zeigt sie, dass das genauso Menschen waren wie wir heute, Opfer wie Täter. Und macht die Verbrechen damit nur unbegreiflicher.

Sam Pivnik hat mehrfach überlebt und hatte mehrfach mehr als Glück. Und doch ist seine Lebensgeschichte so leidgetragen, dass sie einem das Herz zerreißt, weil sie eine Ahnung des Ausmaßes seines Verlustes vermittelt. Den Verlust seiner gesamten Familie, seiner Jugend, seiner Heimat. Denn bei dem Einmarsch der Deutschen war er erst 13, bei der seiner Befreiung 18 Jahre alt. Er kann bis heute seinen Geburtstag nicht mehr feiern, weil er am 1. September geboren wurde.
Ich war oft fassungslos angesichts dessen, was er erfahren hat - beispielsweise wurde er bei seiner Ankunft in Auschwitz von einem Mitgefangenen vergewaltigt. Und es gelingt mir auch nicht, meine Gefühle während des Lesens in Worte zu fassen.
Gleichzeitig ist auch Sam Pivniks Stärke bewundernswert, weil er, trotz dass er alles verloren hat, nie aufgegeben hat, für sein Leben zu kämpfen, selbst wenn das bedeutet hat, sich selbst zu demütigen.
Umso dankbarer können wir sein, dass er seine Geschichte, dieses Zeugnis mit der Welt teilt. Denn die Erinnerung ist immer noch wichtig - die Erinnerung an Verbrechen, die nie wieder geschehen dürfen.

Sonntag, 9. April 2017

Bookish Sunday #17 - Buchzitate


Hallo ihr Lieben,

wie gewohnt nehme ich zur späten Stunde noch an Ines' Aktion teil. Die heutige Frage ist:

Welcher Buchsatz ist dir im Kopf geblieben?

Ehrlich gesagt gibt es da mehrere, von daher zeige ich euch mal meine Lieblingszitate, weil ich mich schlichtweg nicht entscheiden kann. :D

„Wie überflüssig, sich damit zu beschäftigen, was hätte sein können, Kind“ ("Smaragdgrün", Kerstin Gier, S.9)
Libraries were full of ideas - perhaps the most dangerous and powerful of all weapons. ("Throne of Glass", Sarah J. Maas, S.55/56)
“You could rattle the stars. [...] You could do anything, if you only dared. [...]” ("Throne of Glass", Sarah J. Maas, S.399)
Das Leben besteht leider eben
nur selten auch aus Leben. ("Niemand liebt November", Antonia Michaelis, S.110)
Das Leben war eine Ansammlung von Fluren, die man entlangging, ohne zu wissen, was für Räume an ihrem Ende lagen. ("Niemand liebt November", Antonia Michaelis, S.114)
Und weil der Tod das Ende eines jeden Lebens ist, wird er wohl nichts dagegen haben, wenn jedes Leben bis hin zum Tod unsterblich ist. ("Da vorne wartet die Zeit", Lilly Lindner, S.126) 
Everyone lives a self-centered life.
From the world’s greatest humanitarian to these incredible nuns who work in slums, everyone wakes up each morning thinking about herself. ("Cold Fury", T.M.Goeglein, S.61)
Sometimes , whether a chance pays off or not, it has to be taken, since the “taking” part is the whole transformative point. ("Flicker & Burn", T.M.Goeglein, S.66/67)
It’s so easy to assume you know everything about a person. ("Solitaire", Alice Oseman, S.259)
Everyone is okay with hurting people. Or maybe they cannot see that they’re hurting people. But I can.
The problem is that people don’t act.
The problem is that I don’t act.
I just sit here, doing nothing, assuming that someone else is going to make things better. ("Solitaire", Alice Oseman, S.266/267)


Eure Dana ♥

Dienstag, 4. April 2017

[Rezension] Herz aus Nacht und Scherben

„[...] Manche Dinge muss man fühlen, um sie zu verstehen.“ (Seite 128)


Autor: Gesa Schwartz
Verlag: cbt
Seiten: 544
Erscheinungsdatum: 03.10.2016
ISBN: 978-3-570-16450-1
Gebunden mit Schutzumschlag; 17,99€



Inhalt:

Als Milou aus Paris von ihrem Onkel zu ihrer Großmutter nach Venedig zurückkehrt, kehrt sie damit gleichzeitig auch ein Stück in die Träume ihrer Kindheit zurück, die sie hier verbracht hat, bevor ihre Eltern starben. Die Geschichten und Geheimnisse werden wieder wach, doch auf einmal sieht sich Milou auch mit einer fremden Gefahr konfrontiert: Feindlicher Nebel zieht durch die Gassen, Kinder werden entführt, Menschen verlieren ihre Erinnerung. Milou will sie retten und wird dadurch nur umso hineingezogen - in eine andere Welt, die Welt der Scherben, der Träume und verlorenen Erinnerungen. Doch sie ist nicht allein, denn der Rabenwandler Nív unterstützt und beschützt sie - vor einer Welt, in der dunkle Gefahren lauern und die Milou alles nehmen könnte, was sie ausmacht ...

Rationalität. Milou musste lächeln, als sie die Stimme ihrer Großmutter über dieses Wort stolpern hörte, als wäre es nichts als eine Illusion für all jene, die nicht genug Fantasie hatten, die Wahrheit rings um sie herum zu erkennen. (Seite 9)

Sonntag, 2. April 2017

Bookish Sunday #16 - Schätze unterm Schutzumschlag


Hallo ihr Lieben,

wie immer etwas später bin ich heute auch wieder bei Ines' wöchentlicher Aktion dabei. Die Frage für heute lautet:

Welches Buch findest du auch ohne Schutzumschlag schön?

Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, mich da festzulegen, weil einige Bücher auch unter dem Schutzumschlag kleine Schätze verbergen, von daher zeige ich euch einfach mal ein paar Beispiele für eine gelungene Gestaltung:

Dabei können auch schlichte Motive vor allem im Vergleich zu den üblichen einfarbigen Covern einen gewissen Effekt haben, wie z.B. das von "Flames 'n' Roses" (Kiersten White, Loewe Verlag) mit der einen Rose
Aber auch das von "Legend" (hier der dritte Teil, Marie Lu, Loewe Verlag), das im Prinzip das eigentliche Cover nur eben ohne Hintergrund wieder auffast, sieht ziemlich cool aus.


Ähnlich das Cover von "Witch Hunter" (Virginia Boecker, dtv) - der Schlüssel in goldener Gravur ist ziemlich cool.
Das Cover von "Nach dem Sommer" (Maggie Stiefvater, script5) greift ebenfalls das Motiv des eigentlichen Covers wieder auf und ist außerdem irgendwie süß.


Anders jetzt das Cover von "Grischa" (hier der zweite Teil,  Leigh Bardugo, Carlsen), das eine Zeichnung (hier eines Meeres) darstellt und mich damit beim Lösen des Schutzumschlages wirklich positiv überrascht hat.
"Rot wie das Meer" (Maggie Stiefvater, script5) kommt da schon etwas schlichter daher. Auf dem Bild erkennt man die raue Schicht vermutlich nicht so gut, aber trotz der Schlichtheit ist auch dieses Buch ziemlich hübsch unter dem Schutzumschlag.


Meine Highlights sind aber die Folgenden aus dem FJB-Verlag:
Einmal "Daughter of Smoke and Bone" (Laini Taylor), das das Cover aufgreift, jedoch in eine Zeichnung (von Jim Di Bartolo) transformiert, die einfach wow ist.
Und natürlich die "Silber"-Trilogie (Kerstin Gier), bei der ich mich gar nicht für ein Beispiel-Cover entscheiden konnte, weil die alle so cool sind. ^^


Bei manchen ist es doch fast schade, dass der Schutzumschlag nur beim Lesen ab ist, und ich freue mich immer, wenn ich unter dem Schutzumschlag so ein Schätzchen entdecke. ^^

Eure Dana ♥