Mittwoch, 31. Mai 2017

The Perks of Being a Wallflower

So, I guess we are who we are for a lot of reasons. And maybe we'll never know most of them. But even if we don't have the power to choose where we come from, we can still choose where we go from there. We can still do things. And we can try to feel okay about them. (Seite 228)


Autor: Stephen Chbosky
dt.: Das ist also mein Leben (bzw.: Vielleicht lieber morgen)
Verlag: Simon & Schuster
Seiten: ca. 230
Erscheinungsdatum: 1999
ISBN: 978-1-84739-407-1
Taschenbuch
(Gebunden)


And I wonder if anyone is really happy. I hope they are. I really hope they are. (Seite 26)

Dieses Buch wurde ja unglaublich gehypt, sodass ich es letztendlich einfach lesen musste, weil so viele so unglaublich begeistert klangen und mich die Grundidee auch durchaus ansprach.
Ich weiß nicht, ob ich deswegen dann auch zu hohe Erwartungen hatte, jedenfalls habe ich quasi das ganze Buch darauf gewartet, dass es mich vom Hocker reißt, mich mitnimmt und genauso begeistert wie alle anderen, aber das war nicht so wirklich der Fall. Ich meine, es war ganz gut, unterhaltsam, gelungen geschrieben und alles, aber es hat mich einfach nicht vom Hocker gerissen. Ich habs flüssig durchgelesen, aber es hat mich nicht mitgenommen. 
Somit kam ich gegen Ende dann zu dem Schluss, dass es ein ganz nettes Buch, aber leider nichts umwerfendes war ... und dann kam der Abschluss und überrumpelte mich komplett. Das Ende sorgte dafür, dass meine Gedanken letztendlich doch noch um das Buch und seine Geschichte kreisten, es rückte das Buch in ein neues Licht und macht es lesenswert.

And I think everyone is special in their own way. (Seite 196)

Dabei handelt es sich bei dem Buch genaugenommen um einen Briefroman, denn es besteht aus lauter Briefen, die der Protagonist Charlie an eine unbekannte Person schickt, auch wenn ihr Inhalt mehr an Tagebucheinträge erinnert.
Inhaltstechnisch ist es das Sinnbild eines Coming of Age-Romans: Ein Junge auf der Suche nach sich selbst, erste Partys. erster Alkohol, erste Drogen, erste Zigaretten, erster Schwarm, familiäre Probleme und der Versuch, einen Platz in der Welt zu finden. Typisches Erwachsenwerden also. Genau das dominiert auch die Handlung: ein Schuljahr, in dem Charlie neue Erfahrungen sammelt, Freunde findet, Sachen ausprobiert und ähnliches. Dadurch gibt es auch keinen direkten roten Faden, den Großteil des Lesens war ich wie gesagt der Meinung, es handle sich um nette kleine Briefe aus dem Leben eines Teenagers.

But because things change. And friends leave. And life doesn't stop for anybody. (Seite 156)

Dabei ist Charlie durchaus kein gewöhnlicher Teenager. Er ist introvertiert, eher schüchtern und zu Beginn weitgehend freundeslos - ein klassisches Mauerblümchen also. Vor allem ist er unheimlich niedlich, weil er in einigen Bereichen ziemlich naiv ist - nicht auf die nervige, sondern auf die niedliche Weise. Auf der anderen Seite hinterfragt er aber auch die Welt, die Menschen, die Gesellschaft, und man merkt, dass er zudem auch ein sehr intelligenter Junge ist.

"Not everyone has a sob story, Charlie, and even if they do, it's no excuse." (Seite 30)

Und dann gibt es aber auch Anspielungen und Momente, in denen das typische Erwachsenwerden überschattet wird von Charlies ganz eigenen Problemen. Man merkt schnell, dass er auch manchmal psychische Probleme hat. Das wird allerdings auf eine gelungene Weise umgesetzt, sodass diese letztendlich nicht hervorgehoben oder direkt thematisiert werden. Charlie ist ein ganz gewöhnlicher Teenager, der dann eben manchmal ganz selbstverständlich von seinem Psychiater erzählt. Er ist trotz seiner Probleme ein normaler Junge und nicht außergewöhnlich anders, krank oder was auch immer. Dadurch werden die entsprechenden Probleme entstigmatisiert, ohne verharmlost zu werden.

"Charlie, we accept the love we think we deserve." (Seite 27)

Was die anderen Charaktere angeht, so gibt es auch hier keine Schwarz-Weiß-Sicht, im Gegenteil. Jeder hat Gründe für sein Verhalten.
Auch das Englisch ist recht einfach zu verstehen, ich habe das Buch flüssig durchgelesen.


Sonntag, 28. Mai 2017

Bookish Sunday #21 - liebste Märchenadaption und Steigerung des Lesetempos


Heute bin ich wieder bei Ines' Aktion dabei, ihre Fragen für heute:

Was war deine liebste Märchenadaption?

Genaugenommen habe ich gar nicht mal so viele Märchenadaptionen gelesen. Zum Teil dürfte da wohl "Zorn und Morgenröte" (Renée Ahdieh; Rezi) als Adaption von "Tausendundeine Nacht" hineinfallen, das mich überzeugt hat.
Explizit fällt mir da spontan nur "Marmorkuss" (Jennifer Benkau; Rezi) ein, eine sehr gelungene Adaption von Dornröschen, bei dem sich ein Charakter nach hundert Jahren Schlaf auf einmal mit der modernen Welt konfrontiert sieht.

Welches Buch hattest du schon mal schneller durch als normal? (z.B. ein Tag statt eine Woche)

Das kann ich jetzt so schwer beurteilen. Ich bin generell eine relativ schnelle Leserin, auch wenn es Bücher gibt, für die ich länger brauche und welche, die ich schneller durchbekomme - letztere sind vor allem oberflächlichere, lockerer geschriebene Geschichten.

Ich wünsche euch noch einen schönen Restabend!
Eure Dana

Dienstag, 23. Mai 2017

[Gequatsche] Neues Design, fast fertig mit dem Abi und Lagebericht

Einen wunderschönen guten Abend,

wie ihr unschwer erkennen könnt, habe ich mein Design etwas verändert. Mit dem alten war ich schlichtweg nicht mehr so ganz zufrieden. Das neue ist jetzt zwar extrem ungewohnt, weshalb ich noch nicht dafür garantieren kann, dass ich es morgen direkt wieder umstelle, aber ... nein, ich hoffe doch, erst mal nicht. :D Lasst mir doch gerne eure Meinung zu dem neuen Design da. ^^

Ansonsten bin ich mit den Abiprüfungen jetzt erst mal durch. Ich hatte ja gedacht, man würde sich jetzt irgendwie befreit fühlen, aber eigentlich bin ich eher müde. Was dazu führt, dass ich mich momentan auch zu nichts aufraffen kann (außer zum Design ändern xD), von daher kann ich nicht versprechen, dass es hier jetzt sofort viel lebendiger wird.
Ich habe einige Postideen -  ausstehende Rezensionen und Dinge, die mir noch auf dem Herzen liegen, nicht zu reden von den unzähligen ausstehenden Monatsrückblicken seit Herbst letztens Jahres, die ich vermutlich entweder ganz untern Tisch fallen lasse oder zusammenfasse - und hoffe, dass ich endlich dazu komme, mehr zu lesen. Momentan bin ich total in Re-Read-Stimmung und würde am liebsten alle meine Lieblingsbücher noch mal inhalieren - in den letzten beiden Tagen habe ich das schon mit der Edelsteintrilogie getan. Einfach, weil das so unheimlich entspannend und wie nach Hause kommen ist.
Auch zum Schreiben möchte ich eigentlich wieder komme, aber ich hatte nicht vor, das jetzt zu überstürzen. Möglicherweise müsst ihr euch also noch ein bisschen gedulden, bis es hier wieder aktiver wird. Vielleicht habe ich auch schon morgen mehr Lust, wer weiß. ^^

Alles Liebe,
eure Dana

Sonntag, 21. Mai 2017

Bookish Sunday #20 - verhasstes Ende


Hallo ihr Lieben,

heute mal der Bookish Sunday in der Jubiläumsedition. :D Ines' Frage für diese Woche:

Bei welchem Buch würdest du das Ende gerne ändern?

Es gibt ein paar Bücher, mit deren Ende ich nicht hundertpro einverstanden war, weil sie unschlüssig waren oder mich unzufrieden zurückgelassen haben. Oder weil es einfach nicht passte. Das Ende trägt meiner Meinung nach maßgeblich zu dem Eindruck bei, den ein Buch hinterlässt und kann somit ziemlich viel zerstören.
Und dann gibt es natürlich auch Bücher, deren Ende ich am liebsten geändert hätte, weil zum Beispiel ein sehr liebgewonnener Charakter stirbt. Und doch bin ich gleichzeitig auch eine Verfechterin der Auffassung, dass es manchmal auch Sad Ends geben sollte (wenn das nur in jedem zehnten Buch der Fall wäre, würde man sich trotzdem nie wieder sicher sein). Denn so gern man sie umschreiben möchte, manche passen auch zur Geschichte.
Und so muss ich bei einigen Enden, die ich subjektiv betrachtet am liebsten ändern würde, objektiv zugeben, dass es vielleicht sogar kein besseres Ende gegeben hätte, sodass ich sie dann irgendwie doch mag. Nicht als Fangirl, aber als Leserin.

Ich will jetzt hier auch gar kein Beispiel nennen, viele dieser Enden leben vor allem durch den Überraschungseffekt. Aber es gibt mindestens ein Buch, dessen Ende ich in meinem Kopf zig Mal verändert habe, auch wenn es irgendwie passt. Objektiv betrachtet. Auch wenn ich mir subjektiv natürlich ein anderes wünsche.

Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche! ♥
Eure Dana

Sonntag, 14. Mai 2017

Bookish Sunday #19 - Lieblingscharakter


Huhu,

bald bin ich mit meinen Prüfungen durch und kann mich wieder mehr meinem Blog widmen - ich hab zig Postideen, vor allem was Laber-/Gedankenposts angeht, außerdem habe ich noch vier unrezensierte Bücher ... 
Heute nehme ich aber erst mal wieder an Ines' Aktion teil. Die heutige Frage:

Dein Lieblingscharakter?

Schwierig zu sagen. Prinzipiell ist Celaena Sardothien aus "Throne of Glass" (Sarah J. Maas) immer ziemlich weit an der Spitze, diejenigen, die mir schon länger folgen, dürften das wissen. ^^
Also ja, das dürfte mein Lieblingscharakter sein, wobei es in der Buchwelt ja von unzähligen tollen Charakteren nur so wimmelt. Percy Jackson ist bei mir auch ganz vorne mit dabei, mein Lieblings-Hauptnebencharakter ist wahrscheinlich Phoenix aus der "Erwacht"-Reihe von Jessica Shirvington.

Ich wünsche euch einen tollen Start in die neue Woche!
Eure Dana

Dienstag, 2. Mai 2017

Wer erinnert sich noch an den .... Liebster Award? :D

Ich dachte mittlerweile wirklich, er wäre ausgestorben. Ich habe mich getäuscht. :o

Mittlerweile zum unglaublichen vierzehnten Mal wurde ich von der lieben Violetta hier getaggt - danke dafür! :D 
Wer mir länger folgt, weiß, dass ich keine Gelegenheit auslasse, ihn weiter zu sammeln und die Fragen zu beantworten. Sollte dieser Tag jemals wirklich aussterben, werde ich wahrscheinlich eine Petition unterschreiben, die sich für seine Existenz einsetzt. Irgendwas würde schließlich auch fehlen.


Hübsches Bild mittlerweile. ^^

Regeln sparen wir uns, die kennt ihr sowieso eh alle. Stattdessen leg ich gleich mit den Fragen los:

1.) Welche drei Blogs gehören zu deinen meistbesuchten?

Keine Ahnung. :D Ich habe wahrscheinlich einen Haufen Blogs, von denen ich jeden Post lese, von daher lassen sich da kaum drei herauskristallisieren.

2.) Nimmst du an Aktionen teil? Wenn ja, welche?

Wie genau definiert man "Aktionen"? Ich lasse mir Lesenächte von Ines ungern entgehen und bin auch bei ihren "Bookish Sundays" dabei. Mehr oder weniger regelmäßig. Gegen Leseduette/-runden habe ich auch grundsätzlich nie was, im Gegenteil. Nur bei verlagsgesteuerten Bloggeraktionen bin ich eher seltener dabei.

3.) Bittest du regelmäßig Verlage um Zusendung von Rezensionsangeboten?

Ehrlich gesagt frage ich abgesehen vom Bloggerportal eigentlich keine Verlage an, ich gewinne dann eher hin und wieder bei Leserunden in Buchcommunities. Und auch beim Bloggerportal ist das eher selten, weil ich auch wirklich Zeit für Rezensionsexemplare haben will und mich das Buch schon ansprechen sollte. 

4.) Wie viele Bücher liegen zurzeit auf deinem SuB?

Süße dreizehn plus zwei, drei Klassiker, die ich mir in einem Anflug von Motivation bzw. im Anflug eines Selbstbildungsauftrages mal geholt habe. Kafka zum Beispiel. Meinung kommt bestimmt. Irgendwann.

5.) Von welchem/-r Autor/-in besitzt du die meisten Bücher?

Rick Riordan dürfte da das Feld anführen, weil ich sowohl die Percy Jackson-Pentalogie, als auch die Kane Chronicles-Trilogie und die Heroes of Olympus-Pentalogie (letztere leider noch ungelesen) besitze.

6.) Gibt es Buchreihen, die du abgebrochen hast?

Klar. Manchmal ist es mir das das Geld dann einfach nicht wert. Wobei es auch einige Reihen gibt, bei denen ich mir noch unsicher bin.
"Teardrop" von Lauren Kate habe ich abgebrochen, weil ich selbst das Buch nur mittelmäßig fand und alle anderen von der Fortsetzung enttäuscht waren. "Bad Romeo & Broken Juliet" (Leisa Rayven) habe ich abgebrochen, weil ich den ersten Teil eher schlecht fand. "Dämonentochter" (Jennifer L. Armentrout) habe ich abgebrochen, als ich festgestellt habe, dass das  "Vampire Academy" (Richelle Mead) ein wenig zu ähnlich ist (siehe hier). "Obsidian" (Jennifer L. Armentrout again) habe ich abgebrochen, weil ich von dem ersten Band schlichtweg enttäuscht war,
Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. ^^

7.) Liest du Klassiker?

Also, der Ansatz ist da, siehe Frage 4.). xD
Bisher hat sich das ziemlich auf Schullektüren beschränkt. Eine Ausnahme war zum Beispiel "Vom Winde verweht", das mich allerdings so enttäuscht hat, dass ich meine Gedanken leider in einem kleinen Rant loswerden musste. Da war mir auch relativ egal, dass es ein Klassiker war. :D
Allerdings habe ich mittlerweile eine kleine Wunschliste mit Klassiker erstellt, die ich lesen möchte, weil ich mich zunehmend da heranwagen möchte. 

8.) Gibt es eine Buchfigur, von der du dir wünscht, sie wäre real?

Ähm, ich glaube, da gäbe es einige Charaktere, bei denen es schon ganz cool wäre, sie im echten Leben kennenzulernen, aber bei den meisten hätte ich vermutlich recht wenig davon. Sie würden mich vermutlich ignorieren und weiter die Welt retten ... oder so. xD
Okay, so spontan fällt mir kein Charakter ein, bei dem ich den brennenden Wunsch hätte. Es wär cool, klar, bei ziemlich vielen, aber ob uns das so weiterbringt ... :D

9.) Wie viele Bücher zieren dein Regal?

Wenn man die Kinderbücher mitzählt, über 500. *Augen zu halt*
Ich weiß auch nicht, wie das passiert ist. Oder wann. :x

10.) Schreibst du selber oder hast du schon mal mit dem Gedanken gespielt?

Ich, äh, schreibe selber. Oder so. Also abgesehen davon, dass ich seit bestimmt einem halben Jahr kaum etwas geschrieben habe, aus Stress und Zeitmangel. Und dass ich seit Jahren in der Überarbeitung eines Projektes feststecke.
Aber ja, eigentlich schon. 

11.) Wie stellst du dir den Alltag eines Autors vor?

Den eines disziplinierten "Ich setz mich jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit an den Schreibtisch und schreibe mein festgesetztes Wortziel"-Autors oder den des prokrastinierenden "Oh, guck mal, das Internet, wie spannend!"-Autors? ^^
Den eines selbstständigen Nur-Autors oder des gewöhnlichen Nebenjob-Autors? Mit oder ohne Familie? Exzentrischer Nachtschreiber oder effizienter Einplaner? Mit oder ohne Katze?


So, damit wären wir dann auch schon wieder am Ende angelangt. Es freut mich, dass ihr euch an der Erhaltung dieses Awards beteiligt und ich hoffe, ihr habt noch eine schöne Woche!

Eure Dana ♥