Sonntag, 30. Juli 2017

Bookish Sunday #26 - Typ Protagonistin, mit der ich mich identifiziere


Hallo meine Lieben,

heute bin ich wieder bei Ines' Aktion dabei, deren heutige Frage lautet:

Kannst du dich eher mit einer starken Protagonistin identifizieren oder mit einer schüchternen?

Ich schätze mal, die Frage zielt darauf ab, sich zwischen dem Typ "Kick Ass" und dem Typ "Mauerblümchen" zu entscheiden. Gute Frage.
Wahrscheinlich wäre ich per definitionem eher der Typ "Mauerblümchen", weil ... eher introvertiert, ohne herausragende Kampferfahrungen und/ oder tragische Familienereignisse, Bestimmungen oder ähnlichem. Allerdings, und wer mir länger folgt weiß das, liebe ich Bad Ass-Protagonistinnen und würde die eigentlich immer vorziehen, auch weil die Protagonistinnen deutlich lieber mag, die nicht gleich hin und weg von dem nächsten Love Interest sind, eigenständig handeln und sich nicht einschüchtern lassen - und ich wage mal zu behaupten, dass das auch eher mir entspräche.
Und wenn man sich selbst man in so eine fiktive Fantasy-Welt setzt ... kann ich mich letztendlich eher mit starken Kämpferinnen identifizieren. Wobei da eventuell ein wenig Wunschdenken mitschwingt. Denn wer weiß schon, wie man wirklich handeln würde? (In Wirklichkeit würde ich wahrscheinlich schreiend wegrennen. Oder die erste sein, die stürbe. ^^)

Und auf Contemporary übertragen ... starke Protagonistin. Siehe den Punkt mit dem Love Interest und eigenständig handeln. :D

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend! ♥
Eure Dana

Donnerstag, 27. Juli 2017

[Rezension] Red Rising - Tag der Entscheidung


„[...] erkannte ich, dass es bei der Gerechtigkeit nicht darum geht, die Vergangenheit in Ordnung zu bringen, sondern die Zukunft in Ordnung zu bringen. Wir kämpfen nicht für die Toten. Wir kämpfen für die Lebenden. Und für die, die noch gar nicht geboren sind. [...]" (Seite 357)

 
Autor: Pierce Brown
Übersetzer: Bernhard Kempen
amerik. Originaltitel: Morning Star (2016)
Verlag: Heyne
Seiten: 656
Erscheinungsdatum: 12.09.2016
ISBN: 978-3-453-53443-8
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 12,99€


Trilogie:
  • Red Rising  [Rezension]
  • Red Rising - Im Haus der Feinde [Rezension]
  • Red Rising - Tag der Entscheidung


! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZU DEN VORGÄNGERN !

Dienstag, 25. Juli 2017

[Rezension] Red Rising - Im Haus der Feinde


Tod gebiert Tod gebiert Tod. (Seite 557)

 
Autor: Pierce Brown
Übersetzer: Bernhard Kempen
amerik. Originaltitel: Golden Prince (2015)
Verlag: Heyne
Seiten: 576
Erscheinungsdatum: 13.06.2016
ISBN: 978-3-453-53442-1
Taschenbuch mit Klappenbroschur; 12,99€


Trilogie:
  • Red Rising  [Rezension]
  • Red Rising - Im Haus der Feinde
  • Red Rising - Tag der Entscheidung

! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER !


Mittwoch, 19. Juli 2017

[Rezension] Sakura - Die Vollkommenen

„Jeder ist in der Lage, für etwas zu kämpfen. Oder zumindest, es zu versuchen." (Seite 212)



Autor: Kim Kestner
Verlag: Arena
Seiten: 408
Erscheinungsdatum: Juni 2017
ISBN: 978-3-401-60318-6
Gebunden mit Schutzumschlag; 16,99€

Einzelband


Inhalt:

Juri lebt in einer Welt, die in Ebenen unterteilt ist. Sie lebt auf der untersten, die von Leid und Hunger geprägt ist, angeblich als Strafe der Göttin Amaterasu, von der der Kaiser direkt abstammt, während die Menschen der unteren Ebenen von dem Widersacher ebenjener Göttin, Susanoo, abstammen. Die Lebenserwartung ist gering und viele sterben an der sogenannten Knochenfresser-Krankheit.
Dann werden auf einmal Menschen von den Gardisten des Kaisers ausgewählt und erhalten mit einer Karte die Möglichkeit, aus dem Elend rauszukommen. Widerrechtlich kommt Juri in den Besitz einer solchen Karte. Doch erst als sie selbst erste Symptome der Krankheit zeigt, ergreift sie verkleidet als Junge die Chance - und landet unter lauter Probanden, die drei Prüfungen durchlaufen müssen, bis sie an die ersehnte Oberfläche gelangen ... und dann erfährt Juri, dass der Kirschblütenprinz alles andere als eine Legende ist ...

Sonntag, 16. Juli 2017

Bookish Sunday #25 - Magische Tierwesen


Hallo und herzlich Willkommen zu dem 25. Bookish Sunday auf meinem Blog. ^^

Ines' heutige, ziemlich coole aber auch dementsprechend schwere Frage:

Welche magischen Tierwesen sind deine liebsten und in welchem Buch kommen sie vor?

Ich fürchte leider, dass ich mal wieder keine eindeutige Antwort liefern kann, dafür gibt es einfach zu viele Tierwesen. :D Ich nenne hier einfach mal zwei:
Also, den Phönix finde ich zum Beispiel schon irgendwie ziemlich cool, besonders den in "Harry Potter" (diese Reihe könnte man bei der Anzahl der dort auftauchenden Wesen sowieso dauernd nennen ^^). 
Oder die Pegasi aus "Percy Jackson". Ich würd zum Treffen auch Donuts mitbringen. ^^

Ich wünsche euch noch ein schönes Restwochenende! ♥
Eure Dana

Donnerstag, 6. Juli 2017

Rückblick über das erste Tertial 2017

Hallo meine Lieben,

ja, ich fass das jetzt stark zusammen, damit ihr nicht noch im August uralte Monatsrückblicke lesen müsst. xD Daher heute mein Rückblick über Januar, Februar, März und April diesen Jahres. Viel gelesen habe ich sowieso nicht, dank meines Abis. Gerade die Zeit bis Mitte März war einfach nur unheimlich stressig, da blieb gar keine Zeit, um in Wehmut zu verfallen. Ich wusste zwischendurch kaum noch, wo mein Kopf stand (auch wegen anderen Projekten), was man auch meinem Blog angemerkt hat.
Letzte Klausurenphase, Wiederholungen, Notenschluss, Mottowoche ... und die Prüfungen rückten immer näher. Schließlich waren zwölf Jahre Unterricht passé und ich hab mich auf meine schriftlichen Prüfungen konzentriert, die allesamt gut gelaufen sind. Zu viel anderem habe ich mich auch in meiner freien Zeit nicht aufraffen können, weder lese-, schreib- noch blogtechnisch.
Ansonsten war ich im März zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse, meiner ersten Buchmesse (und wohl nicht letzten), wenn auch nur am Samstag, was eine tolle Erfahrung war!

Im Januar habe ich drei Bücher gelesen, im Februar zwei, im März ebenfalls nur zwei, davon eins auf Englisch und im April drei, davon zwei auf Englisch. Zusätzlich habe im Rahmen der Abiturvorbereitung ein paar abirelevante Klassiker re-readet, aber das fällt eher unter Lernen. ^^
Die Rezensionen/ Buchvorstellungen sind im Buchtitel verlinkt. Und ja, die Bücher sind total ungeordnet. :D


Den zweiten Teil der Elias & Laia-Reihe von Sabaa Tahir fand ich besser als den Vorgänger, auch, weil ich besser mit der Protagonistin Laia klarkam. Neue Stränge werden aufgeworfen, Spannung ist definitiv vorhanden und zwischendurch ist das Ganze auch nicht unbrutal. Gestört hat mich allerdings das potenzielle doppelte Liebesdreieck.

Mit Der letzte Stern habe ich die Trilogie von Rick Yancey abgeschlossen. In meiner eher skeptischen Erwartungshaltung wurde ich komplett überrascht - nach einem für mich eher schwächeren zweiten Teil war dieser fast noch besser als der schon tolle erste Band. Das lag vor allem daran, dass das Buch das Meisterstück vollbringt, eine düstere, postapokalyptische Atmosphäre mit einem trockenen Sarkasmus zu verbinden, der mich trotz aller fesselnder Spannung zum Kichern brachte. Starke Charaktere, ein gelungener Abschluss - eins meiner Tops.


Der High-Fantasy-Roman Die Traumknüpfer von Carolin Wahl besticht vor allem durch den äußerst faszinierenden Weltenaufbau, bei dem zwei patriarchalische und zwei matriarchalische Gesellschaften nebeneinander existieren, aber auch mit der Idee und den starken Charakteren.

Ein Käfig aus Rache und Blut von Laura Labas konnte mich nicht ganz so begeistern wie andere, was vor allem daran lag, dass mir das Ganze wie die Vorgeschichte zu der eigentlichen Handlung vorkam und ich teilweise mit der sonst starken Protagonistin nicht ganz klarkam. Nichtsdestotrotz enthält die interessante Idee  in dem düsteren Setting aber ziemlich viel Potenzial, das hoffentlich in der Fortsetzung genutzt wird.


Herz aus Nacht und Scherben von Gesa Schwartz ist ein besonderes Buch, nicht nur, weil ich es am kalten Bahnhof auf der Rückfahrt von der Buchmesse begonnen habe. Es ist ein Top und ein neues Lieblingsbuch. Ich habe mich in den bildgewaltigen, außergewöhnlichen Stil verliebt, der in eine Parallelwelt der Träume voller dunkler, schillerender Facetten entführt, die neben Venedig existiert, und sie wirklich werden lässt. Dazu kommen lebendige, unheimlich vielschichtige und tiefgründige Charaktere, eine tolle, sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte, die wundervolle Idee, wie für Träumer*innen geschaffen ...

Schattendiebin von Catherine Egan enthält einen faszinierenden Weltenaufbau, einen fesselnden Schreibstil und eine starke Protagonistin, die bis dato jedoch vor allem eigennützig handelt und sich im Verlauf der Handlung in einem moralischen Konflikt wiederfindet. Allerdings ist es mir letztendlich nicht gelungen, einen Charakter wirklich ins Herz zu schließen und die Handlung hat mich auch nicht total mitgerissen.


Bei Survivor handelt es sich um die Autobiografie Sam Pivniks, der als Jude in Polen geboren wurde und im Verlauf des zweiten Weltkrieges seine ganze Familie verloren hat und selbst nach Auschwitz deportiert wurde. Ein Buch, das man nicht bewerten kann, aber das die Geschichte realer werden lässt als bloße Fakten und einfach nur fassungslos macht angesichts der unmenschlichen Grausamkeit.

Bei Maybe Someday von Colleen Hoover stecke ich in einem Zwiespalt aus dem Wunsch, es zu mögen und der Skepsis infolge der Kritik in den sozialen Netzwerken. Einerseits war das Buch durchaus unterhaltsam und ich fand die Gehörlosigkeit des männlichen Protagonisten gut umgesetzt, andererseits kam ich mit der weiblichen Protagonistin nicht klar und das Ganze war zu dramatisch, der Konflikt zu betont.


Bei The Perks of Being a Wallflower von Stephen Chbosky kann ich mich nicht so ganz dem Hype anschließen. Zwar ist das definitiv eine niedliche, unterhaltsame Coming-of-Age-Story, aber sie hat mich einfach nicht vom Hocker gerissen - jedenfalls bis zum Ende, das meinen ganzen Eindruck nochmal umgestürzt hat.

Mit dem dritten Teil der Die Chroniken der Fae-Trilogie von Ruth Frances Long habe ich eine weitere Reihe beendet. Insgesamt war es ein spannender und actionreicher Abschluss.


So, damit hätten wir die ausstehenden Rückblicke abgearbeitet, mit Mai bin ich für meine Verhältnisse ja quasi noch in der Zeit. :D Vielleicht schreib ich demnächst noch einen Jahresrückblick für 2016.

Welche Bücher kennt ihr davon? Welche habt ihr gelesen und wie fandet ihr sie?

Eure Dana ♥

Dienstag, 4. Juli 2017

13 Dinge, die ich im Abi gelernt habe

Hallo meine lieben Leser und Leserinnen,

nun liegt das sagenumwobene Abi hinter mir, und in der stressigen Zeit habe ich einige Dinge gelernt - vor allem aber, wie viel dran ist an der Wichtigkeit und den Vorhaben, möglichst früh mit dem Lernen anzufangen - oder eben nicht. Natürlich ist gerade was das Lernen angeht jeder unterschiedlich, das sind jetzt mal meine persönlichen, mit zwinkerndem Auge zu lesenden Erfahrungen:
  1. Aus vier Wochen werden ganz schnell drei Wochen/ zwei Wochen/ eine Woche/ drei Tage/ morgen: Auch wenn es einem vorher wie eine ewig lange Zeit vorkam, diese geht schneller vorbei, als es scheint. Und dann könnte es eng werden ...
  2. Wie man Last Minuit lernt: Ich würde ja gerne sagen, dass ich daraus Schlüsse gezogen hätte, aber letztendlich konnte ich mich doch immer erst kurz vorher aufraffen. Ich hätte vorher nie gedacht, dass ich so intensiv lernen kann - normalerweise habe ich nach einer halben Stunde keine Lust mehr. 
  3. Dass man trotzdem nicht früher anfängt: Ich habe nur für zwei Fächer überhaupt wirkliche Zusammenfassungen erstellt und die waren am Spätnachmittag des Vortages fertig. :D (Zugegeben, hier kam mir meine Fächerwahl mit sprachlichem Profil entgegen.)
  4. Lernvermeidungstaktiken: Beispielsweise kompletter Frühjahrsputz inklusive Buchregal ausräumen und abwischen. xD
  5. Du wirst niemals alles können: Entweder, weil ich sowieso zu spät angefangen habe, oder weil man letztendlich eben nicht alles behält. Mut zur Lücke - Improvisation ist im Zweifel alles und das Meiste kommt eh nicht dran.
  6. 80% hast du vollkommen umsonst gelernt: Na ja. Vielleicht braucht man es im Leben nochmal - ansonsten habe ich seit meinem Abi das verzweifelte Bedürfnis, das vergeblich eingehämmerte Wissen auf andere Weise - also an mein armes Umfeld - loszuwerden. xD
  7. Irgendwie sind Abiklausuren auch nicht anders als normale Klausuren: Abgesehen von der Wertung natürlich. Wobei bei gestapelten Nahrungsmitteln und Chill-Klamotten wohl auch keine förmliche Atmosphäre aufgebaut werden kann. :D
  8. Wie man Konzeptpapier benutzt: Ehrlich, ich hab vorher quasi nie Notizen gemacht, auch aufgrund des Zeitproblems. 
  9. Das Durchlaufen mehrerer Phasen: Von "Ist mir yolo" über lockerem "Ach, das läuft schon" bis hin zu panischem "Das lern ich nie" und "Ich verhau mein Abi!!", von tiefentspannt bis kurz zum Zusammenbruch erlebt man irgendwie alles. Nur um dann in meinem Fall während der Klausur selbst ziemlich gelassen zu sein.
  10. Man gewöhnt sich sehr schnell ans Ausschlafen. Und fragt sich dann, wie man es geschafft, jahrelang früh aufzustehen.
  11. Man verliert jegliches Zeitgefühl: Welcher Wochentag ist nochmal? Welcher Monat? Welches Jahr?
  12. Die Motivation nimmt mit jeder Klausur mehr ab: Und am Ende ist man dann glücklich, wenn's vorbei ist.
  13. Am Ende ist man einfach nur froh, wenn man durch ist. Und froh, endlich Abi zu haben. Und vielleicht auch ein bisschen stolz. Und ziemlich ungläubig. ^^

Was habt ihr so für Erfahrungen mit dem Abi oder ähnlichen Dingen gemacht?

Eure Dana

Sonntag, 2. Juli 2017

Bookish Sunday #24 - Ungeeigneter Name und enttäuschender Hype


Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich euch,

heute wieder mit Ines' wöchentlicher Aktion, die diese Woche wieder zwei Fragen bereit hält:

Welchen Namen fandest du mal sehr ungeeignet, weil du ihn dir nie merken konntest o.ä.?

Ich gehe relativ seltsam mit Namen in Büchern um. Manchmal glaube ich fast, dass ich mir nicht mal die Namen an sich merke, sondern nur den Klang - aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass ich es generell nicht so mit Namen merken habe. :D 
Generell bin ich da aber relativ offen und habe eigentlich eher keine Probleme damit, mir auch exotischere Namen zu merken oder sie auseinanderzuhalten. Außer Athene und Artemis. Da hab ich ewig gebraucht.
Was mir dazu allerdings einfällt, ist, dass in "The Iron Thorn" (Caitlin Kittredge) in der deutschen Übersetzung der Name der Protagonistin von Aoife in Moira geändert wurde, wo sich mir der Grund nicht so ganz erschließt.

Welches Buch hat euch enttäuscht, obwohl es stark gehypt wurde?

Ich hab das Gefühl, ich wiederhol mich, aber das dürfte definitiv "Obsidian" (Jennifer L. Armentrout) sein. ^^ Ich meine, das wird so unglaublich gehypt, aber ich fands vor allem stereotypisch.

Eure Dana ♥