Freitag, 22. September 2017

5 gute Gründe, am Sonntag wählen zu gehen

Quelle
Hallo ihr Lieben,

ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass diejenigen von euch, die volljährig sind, am Sonntag wählen gehen, aber angesichts der oft eher geringen Wahlbeteiligung (bei der Bundestagswahl 2013 waren es 71,5% - also über ein Viertel der Bevölkerung, das nicht gewählt hat - Quelle) und der Tatsache, dass man tatsächlich gefragt wird, ob man wählen geht, ich mir daher Gedanken gemacht habe und so ein Blog auch irgendwie dafür da ist, diese Gedanken zu teilen, werde ich einfach mal nochmal die Gründe fürs Wählen auflisten, die IHR vermutlich eh kennt:

  1. Jede Stimme, die keine rechte Partei wählt, drückt den Prozentsatz der rechten Partei runter. Das ist eigentlich ganz einfach Mathematik: Wenn, sagen wir, zwei von zehn Leuten die AfD wählen, dann hat die 20%. Wählt jetzt aber noch eine elfte Person etwas anderes als die AfD, vollkommen egal was (sofern es nicht die nächste rechte Partei ist ^^), hat die AfD nur noch rund 18,2%.

  2. Wenn alle sagen, dass ihre kleine Stimme nichts verändert, dann verändert sich auch nichts. Überlegt mal, was es verändern würde, wenn alle wählen gingen, die sagen, ihre Stimme hätte kein Gewicht, vor allem, wenn sie dieselbe Richtung wählten. Da kann man dann lieber mit gutem Beispiel vorangehen und hoffen, mehr Leute zu animieren.

  3. Wer nicht wählen war, darf sich nachher eigentlich nicht beschweren. Wenn man eine Partei gewählt hat und die nicht regiert, kann man sich über die Regierung aufregen, wenn die Regierung nicht die versprochenen Ziele einhält, kann man sich aufregen, denn schließlich hat man versucht, etwas zu ändern beziehungsweise wurde "hintergangen". Aber sich aufzuregen, wenn man nichts dazu beigetragen hat ...

  4. Man sendet das Zeichen politischen Interesses. Wenn die Beteiligung gering ist, dann kann sich ein*e Politiker*in schnell denken, dass es eh niemanden interessiert, was er/sie macht. Ich meine, wenn niemand wählen geht, können wir gleich die Monarchie wieder einführen, wenn es eh niemanden interessiert, wer regiert. Bei höherer Wahlbeteiligung ist der Druck schon höher.

  5. Es sind Menschen für das Recht zu wählen buchstäblich gestorben. Stichwort Märzrevolutionen 1848/49, DDR, ... Menschen sind auf die Straßen gegangen, haben ihr Leben und ihre Freiheit riskiert, damit wird heute mitbestimmen dürfen, und wir betrachten es mittlerweile fast als selbstverständlich, statt dieses Opfer zu honorieren, indem wir dieses Recht wahrnehmen?
    Plus: Für Frauen gilt das doppelt, schließlich hat die Frauenbewegung nochmal extra für dieses Recht gekämpft, gegen gesellschaftlichen Spott, Rechtseinschränkung und so weiter. Frauen haben ihr ganzes Leben auf dieses Ziel ausgerichtet, für sie wäre/war es das größte Geschenk ihres Lebens gewesen.

So, meine Gedanken zum Sonntag.
Aber ich denke mal, die Volljährigen unter euch werden sowieso wählen gehen. ^^ Kennt ihr vielleicht noch weitere Gründe?

Eure Dana ♥

Dienstag, 19. September 2017

Rückblick über den Juli 2017

Hallo ihr Lieben,

so, nun auch mal mein Rückblick über den Juli, so langsam bin ich fast wieder pünktlich. :D

Irgendwie bin ich im Juli nicht so wirklich zum Lesen gekommen. Ich war eine Woche im Urlaub, was eine ziemlich tolle Zeit war, und danach ... weiß ich auch nicht so genau. Ich war insgesamt ein bisschen in Erholstimmung, hab mich ein wenig meinem Sozialleben gewidmet und so.

Gelesen habe ich sechs Bücher, dabei eins re-readet, eben nicht herausragend, aber ganz stabil. ^^ Und auch diesmal weitgehend gute Bücher, ich hab momentan echt Glück. Die Rezensionen sind im Titel verlinkt.


 Wie bereits in meinem Juni-Rückblick angedeutet, habe ich die Red Rising-Trilogie von Pierce Brown beendet. Eine mitreißende, fesselnde und epische Science Fiction-Story mit einem starken Helden mit Ecken und Kanten, tiefgründigen Charakteren, einem faszinierenden Setting, überraschenden Wendungen und der ständigen Frage nach Gut und Böse, Richtig und Falsch der Handlungen - sowohl der zweite Teil Im Haus der Feinde als auch der Abschluss Tag der Entscheidung konnten mich absolut überzeugen.
 Um den zweiten Band zu lesen und weil das erste Lesen schon ein wenig zurücklag, habe ich Die Feenjägerin von Elizabeth May nochmal gelesen. Auch diesmal konnte mich die düstere Geschichte im Steampunk-Setting, basierend auf keltische Mythen, mit der starken Protagonistin, der Action und den unterhaltsamen Dialogen überzeugen.
Die Fortsetzung Die Feenjägerin - Das verbotene Königreich übertraf das sogar noch, zeigte sich ebenso fesselnd mit sehr vielschichtigen Charakteren, die alle eine Vergangenheit besitzen, und düsteren Hintergründen.

 Mit Rache und Rosenblüte von Renée Ahdieh habe ich eine weitere Reihe beendet. Nach einem etwas vor sich hindümpelnden Anfang nahm die Geschichte mit den starken Protagonisten ab der Mitte wieder Fahrt auf, ehe das Ganze dann gelungen aufgelöst wurde.
Im Rahmen einer Leserunde auf Wasliestdu habe ich Sakura von Kim Kestner gelesen. Obwohl mich die Idee mit dem Bezug zur japanischen Kultur faszinierte, fand ich die Handlung kaum überraschend und hätte mir mehr Ausarbeitung gewünscht, gerade in Bezug auf die Charaktere. Auch die Liebesgeschichte konnte ich leider überhaupt nicht nachvollziehen.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!
Eure Dana ♥

Sonntag, 17. September 2017

Bookish Sunday #32 - Soundtrack eines Buches


Zur späten Stunde melde ich mich nochmal mit der wöchentlichen Aktion von Ines, die heute fragt:

Zu welchem Buch fällt dir ein guter Titelsong ein?

Schwierig, weil ich kaum Musik beim Lesen höre. Dennoch verknüpfe ich oft Lieder mit Büchern, wenn sie darin auftauchen.
Ein Lied, was in einem Buch auftaucht und auch noch perfekt zu der Story passt, weshalb ich es nach dem Lesen hoch und runter gehört habe, ist "November Rain" von Guns 'n' Roses, und das Buch, von dem ich rede, ist "Niemand liebt November" von Antonia Michaelis (hier kommt ihr zu meiner Buchvorstellung), einem wundervollen, genial geschriebenem, aber auch sehr emotionalem und mitreißenden Buch. Das Lied taucht nicht nur darin vor und hat einen ähnlichen Namen, sondern passt auch von der Stimmung her und wäre somit der perfekte Soundtrack - nichts zu vergessen, dass ich es seitdem nur noch mit diesem Buch verbinde. ^^

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!
Eure Dana ♥

Freitag, 15. September 2017

[Rezension] Ein Thron aus Knochen und Schatten


Autor: Laura Labas
Verlag: Drachenmond
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: März 2017
ISBN: 978-3-95991-293-8
Taschenbuch; 14,90€


Trilogie:
  • Ein Käfig aus Rache und Blut  [Rezension]
  • Ein Thron aus Knochen und Schatten
  • voraussichtlich: Eine Krone aus Herz und Asche (Erscheinungsdatum unbekannt)



! ACHTUNG - ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER !



Dienstag, 12. September 2017

[Re-Read-Rezension] Anna Dressed in Blood


Autor: Kendare Blake
dt.: Anna im blutroten Kleid
Verlag: TOR
Seiten: ca. 320
Erscheinungsjahr: 2011
ISBN: 978-0-7653-2867-0
Taschenbuch


Dilogie:
  • Anna Dressed in Blood
  • Girl of Nightmares

Hier kommt ihr zu meiner Rezension zu der deutschen Ausgabe.


Inhalt:

Während sich das Leben anderer Teenager um Schule, Freunde und Partys dreht, hat Cas sein ganzes Leben darauf ausgerichtet, das Erbe seiner Vorfahren anzunehmen und Geister zu jagen. Insgeheim ist sein Ziel, eines Tages den Geist endgültig zu töten, der seinen Vater umgebracht hat.
Diesmal führt ihn seine Profession nach Thunder Bay, einer kanadischen Kleinstadt - zu Anna dressed in blood, dem Geist eines jungen Mädchens, der jeden tötet, der die Schwelle zu seinem Haus überschreitet. Doch Cas wird von Anna verschont ...

Sonntag, 10. September 2017

Bookish Sunday #31 - Teuerstes und zuletzt verschenktes Buch


Hallo ihr da draußen,

heute hat Ines bei ihrer wöchentlichen Aktion wieder zwei Fragen für uns:


Welches Buch in deinem Regal hat mehr gekostet als die normalen Buchpreise (16-20€)?

Ich war gerade ernsthaft am Grübeln, weil mit 20€ eigentlich bei mir eine Schmerzgrenze erreicht ist, die ich so auch bisher nicht wirklich überschritten habe. Soll heißen: Die teuersten Bücher, die ich mir gekauft habe, haben maximal 20€ gekostet.
Bei näherem Durchforsten habe ich dann allerdings entdeckt, dass die letzten beiden Bände der Tintentrilogie von Cornelia Funke, also "Tintenblut" und "Tintentod", die ich vor Jahren, glaube ich, geschenkt bekommen habe, tatsächlich einen stolzen Preis von fast 23€ haben. Dafür kann man damit bestimmt auch Menschen erschlagen.


Welches war das letzte Buch, das du verschenkt hast?

Das müsste "Es war einmal Aleppo" von Jennifer Benkau gewesen sein, das ich einer Freundin zum Geburtstag geschenkt habe - warum das ein tolles Buch ist, könnt ihr hier in meiner Buchvorstellung nachlesen.


Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag!

Eure Dana

Donnerstag, 7. September 2017

Was kann einer schon tun?


Autor: Peer Martin
Verlag: Oetinger
Seiten: 112
Erscheinungsdatum: August 2017
ISBN: 978-3-7891-0867-9
Gebunden; 8,99€


Ich habe das Buch bei einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen.


Dieses Buch lässt sich keinem Genre zu ordnen. Es enthält keine Romanhandlung in dem Sinne, sondern vier Gespräche, die der Erzähler mit seinem Hund, einem deutschen Au-Pair-Mädchen, einem Flüchtling und seinem zehnjährigen Sohn führt. Vier Gespräche, die sich allesamt um die Rettung der Welt drehen.
Dass die Weltrettung ein sehr hoch gestecktes und für den Einzelnen kaum bewältigbares Ziel ist, wird dabei deutlich. Der Erzähler wendet sich bewusst an die Jugend und fragt danach, was man als Einzelperson verändern kann - bezogen auf Themen wie der Flüchtlingskrise, rechte Entwicklung in der Gesellschaft, Kriege, Klimawandel, Terrorismus, Toleranz und ähnlichen.
Durch die unterschiedlichen Gesprächspartner ergeben sich dabei unterschiedliche Perspektiven, so vertritt das Au-Pair-Mädchen in gewisser Weise eine typische deutsche Jugendliche, die sich überfordert von den Problemen fühlt und eigentlich nur ein eigenes Leben führen will, während der Flüchtling gerade auf Fremdenhass ein neue Sicht öffnet, der Sohn wiederum in seiner kindlichen Naivität die Lösungen banal erscheinen lässt.

Jedes einzelne der Gespräche enthält dabei zahlreiche Denkanstöße, die nachdenklich stimmen. Ideen, was man selbst verändern kann, aber auch Theorien dazu, wie Fremdenhass entsteht. Überlegungen, wie man sich verhalten soll, wo die Ursache der Probleme liegt - und letztendlich auch Anstöße dahingehend, das eigene Verhalten zu reflektieren, und die einen selbst animieren, etwas zu verändern. Dabei ist die Hauptbotschaft, dass schon kleine, alltägliche Dinge etwas verändern können.
Dabei ist das Buch in dem leicht poetisch anmutenden Schreibstil verfasst, den manche vielleicht schon aus dem anderen Buch des Autors, „Sommer unter schwarzen Flügeln", kennen, und der einen gerne die Gespräche verfolgen lässt.

Das Buch stellt Überlegungen dahingehend an, wie die Zukunft aussieht und was wir dazu beitragen können. Es versucht, Probleme nachzuvollziehen und ihrer Ursache auf den Grund zu gehen, aber auch Lösungen zu finden. 
Letztendlich wird aber vor allem der/dem Leser*in überlassen, welche Schlüsse er/sie darauszieht. Er/sie wird dazu anregt, sich selbst eine Meinung zu den Ideen zu bilden, selbst nach Lösungen auch in dem eigenen Leben zu suchen.

Fazit: Ein nachdenklich stimmendes Buch, das sich mit den Problemen unserer Gesellschaft beschäftigt und zahlreiche Denkanstöße liefert!


Vielen Dank an den Verlag und Lovelybooks!

Sonntag, 3. September 2017

Bookish Sunday #30 - ein Buch, das Fernweh weckt


Hallo und herzlich Willkommen zu der Jubiläumsausgabe von Ines' wöchentlicher Aktion - jedenfalls auf meinem Blog.

Ihre heutige Frage:

Welches Buch hast du mal gelesen, das in einem Land spielt, in das du deshalb gerne reisen würdest?

Ich hab mir erst mal stundenlang den Kopf über diese Frage zerbrochen, ehe mich ein Geistesblitz traf - Schlafmangel macht sich bemerkbar, da gibt es mir nämlich ein Buch, das perfekt zu der Fragepasst:
Seitdem ich "Daughter of Smoke and Bone" von Laini Taylor (im Übrigen der Auftakt zu einert tollen, außergewöhnlichen Trilogie!) gelesen habe, möchte ich unbedingt mal nach Prag. Ich glaube, es liegt einfach an der Beschreibung und der dargestellten Atmosphäre, jedenfalls habe ich mich darin verliebt und möchte auf jeden Fall mal in diese Stadt.

Habt ihr auch so ein Buch? Und wo möchtet ihr generell noch mal hin?

Eure Dana